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DDIV 05_2013

05 | 13  DDIVaktuell  1 EDITORIAL Die Einführung von Mindestqualifikationen als Qualitätsmerkmal für professionelle Immobilienverwalter wird von den Vertretern des Dachverbands Deutscher Immobi- lienverwalter immer wieder in Gesprächen mit Regierungsvertre- tern und Politikern gefordert. Es ist daher nur naheliegend, dass wir den Anspruch an Professionalität auch in unserer alltägli- chen Arbeit groß schreiben und diese Ausgabe dem Thema Un- ternehmensorganisation und Personal widmen. Das jüngst veröffentlichte Branchenbarometer des DDIV brachte jedoch beunruhigende Ergebnisse zu Tage: Fast dreiviertel aller befragten Immobilienverwalter sehen Schwierigkeiten, künftig qualifizierte und kompetente Mitarbeiter zu gewinnen. Bei Ver- waltungsunternehmen ab 1000 verwalteten Wohneinheiten sind es sogar weit über 80 Prozent. Ein Mittel, dem Fachkräftemangel unserer Branche entgegenzuwirken, ist die Verbesserung des Ima- ges und der Rahmenbedingungen. Ich bin überzeugt, dass uns dies mit unseren Forderungen nach Zugangsvoraussetzungen, Versi- cherungspflicht und Qualität in der Branche gelingen kann. Ich freue mich daher ganz besonders, dass das politische Engagement des DDIV Früchte trägt. So hat der Bundestag in seiner letzten Sitzungswoche dem Ge- setzentwurf zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Datenbankgrundbuchs zugestimmt. Dem Drängen des Dach- verbands ist es zu verdanken, dass der Rechtsausschuss einen Prüfauftrag über die Einsichtnahme des Immobilienverwalters in Abteilung 1 formuliert hat. In einer öffentlichen Anhörung wenige Tage zuvor hatte der Verband als Sachverständiger der Immobili- enwirtschaft die Forderungen der Branche darlegt. Einen ausführ- lichen Bericht dazu finden Sie ab Seite 7. Kurz vor Beginn des Bundestagswahlkampfs haben auch CDU und CSU den Immobilienverwalter bedacht. In ihrem gemeinsa- men Regierungsprogramm kündigten die Unionsparteien an, den Verbraucherschutz beim Wohnungseigentum und insbesondere bei der Wohnungsverwaltung auszubauen. Damit nehmen die Schwesterpartien die jahrelangen Forderungen des DDIV ernst, dass Zugangsvoraussetzungen für die Tätigkeit als Immobilienver- walter dringend notwendig sind – zum Schutz der Vermögensbil- dung und der Altersvorsoge der Eigentümer, aber eben auch zur Professionalisierung der Branche selbst. Eine Übersicht über die Wahlprogramme aller Parteien finden Sie ab Seite 12. Sie sehen, die Aktivitäten des DDIV zahlen sich aus. Immobili- enverwalter werden mehr und mehr als ernstzunehmende An- sprechpartner der Immobilienwirtschaft wahrgenommen. Sollten Sie, liebe Leserin und Leser, bisher kein Mitglied in einem unserer Landesverbände sein, kann ich Ihnen daher nur empfehlen: Wer- den Sie Teil einer starken Gemeinschaft und engagieren Sie sich in einem unserer Landesverbände. Unsere Bestrebungen um Qualität in der Immobilienverwaltung werden auch durch die zahlreichen Seminare und Weiterbildungs- angebote der Landesverbände und des Dachverbands unterstützt. Der 21. Deutsche Verwaltertag vom 26. bis 27. September ist schlechthin der Höhepunkt unserer Angebote: Fachforen und Ge- spräche zu politischen und unternehmerischen Themen locken jedes Jahr hunderte Fach- und Führungskräfte der Branche nach Berlin. Sollten Sie sich noch nicht registriert haben, dann nutzen Sie jetzt noch die Gelegenheit und melden sich an. Informatio- nen und Anmeldung finden Sie auf der Startseite des DDIV unter www.ddiv.de. Als Ihr Dachverband unterstützen wir Sie aber auch bei ihrer all- täglichen Arbeit und den vielfältigen Herausforderungen. Sicher sind Sie bereits mit der SEPA-Umstellung beschäftigt oder haben diese im Hinterkopf. In unserer umfangreichen Praxishilfe zum Thema SEPA geben wir Ihnen wichtige Tipps und Hinweise zur Umsetzung im Alltag. Gegen eine geringe Schutzgebühr erhalten Sie die Broschüre direkt in unserer Geschäftsstelle. Für die noch verbleibenden Sommermonate wünsche ich Ihnen viele sonnige Stunden und eine erkenntnisreiche Lektüre. Wolfgang D. Heckeler Liebe Leserinnen und Leser

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