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DDIV 04_2016

04 | 16  DDIVaktuell  47 1.DDIV Golf-CUP 22. Juli 2016 Golfresort Gernsheim 2016 ist ein Premierenjahr: Erstmals veranstaltet die DDIVservice GmbH ein Golfturnier für Immobilienverwalter aus ganz Deutschland. Als einzigartige Networking- Plattform bietet der „DDIV-Colf-Cup“ ideale Möglichkeiten, um das eigene Netzwerk wieder aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen. Infos und Anmeldung unter www.ddiv-service.de/golf Silber-Sponsoren: Gold-Sponsoren: Die Sondereigentumsverwaltung – ein lohnendes Geschäft für Immobilienverwalter? ••• CONTRA SEV ••• CONTRA SEV ••• CONTRA SEV ••• CONTRA SEV STEFFEN HAASE Geschäftsführer der Haase &PartnerImmo- bilienverwaltungGmbH, Augsburg,Vizepräsident und Pressesprecher des DDIV, stellv. Vorstands- vorsitzender des VDIV Bayerne.V. Die Verwaltung von Sondereigentum wird häufig von Kapitalanlegern gewünscht und erscheint für den Verwalter vielleicht als schöner Zuverdienst. Aber ist sie das wirklich? Ich selbst bin kein Freund der SEV. Sie ist kleinteilig, arbeitsintensiv und wird in der Regel nicht ausreichend honoriert. Ich möchte zwei Typen unterscheiden: ■ ■ Typ 1: Der WEG-Verwalter hat von Beginn an alle Wohnungen in der SEV und kann die Mietverträge mitgestalten. In diesem Fall lässt sich die SEV strukturieren, und die Mieterabrechnung kann vereinfacht sowie weitestgehend an die Struk- turen der WEG angepasst werden. ■ ■ Typ 2: Der Eigentümer über- trägt die SEV dem Verwalter erst später. Der hat nun einen bunten Strauß von Mietverträgen in der WEG – was den Arbeitsaufwand immens erhöht und die SEV völlig unlukrativ macht. Das Hauptproblem ist die Mieterabrech- nung in der WEG. Wenn mietvertraglich die Weichen nicht richtig gestellt worden sind, wird die rechtssichere Mieterab- FAZIT: Die Verwaltung von Son- dereigentum kann nur in großen Anlagen wirtschaft- lich betrieben werden, die eine einheitliche Mietver- tragsstruktur haben. Betrach- tet man die SEV im Rahmen der Objektakquise und zieht eine Subventionierung durch die WEG-Verwaltung ins Kalkül, kann man zu einem anderen Ergebnis kommen. Ob dies aber betriebswirt- schaftlich sinnvoll ist, hängt sehr vom Einzelfall ab. rechnung zu einem Individualprodukt, das sich nicht einfach über die EDV ab- bilden lässt. Weiter ist bei Einhaltung der strikten Vermögenstrennung für jeden SEV-Kunden ein separates Konto zu füh- ren. Auch dies bringt einen individuellen zeitlichen Buchhaltungsaufwand mit sich. Der Faktor Zeit macht die SEV unattrak- tiv. Bei einer gemittelten Vergütung von monatlich 25 Euro pro Einheit darf der Verwalter sich maximal 25 – 30 Minuten im Monat mit der Einheit beschäftigen. Zieht man nun Jahresarbeiten wie die Mieterabrechnung und eine Wohnungs- besichtigung ab, so reduziert sich der monatliche Zeitaufwand noch einmal deutlich. Am Ende verbleiben nur ein paar Minuten, die in der Regel den Kun- denanforderungen und -erwartungen nicht entsprechen.

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