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DDIV 04_2016

04|16 DDIVaktuell 43 WEG-Verwaltung Vertrag über die Verwaltung von Wohnungseigentumsanla- gen (in einer Lang- und einer Kurzfassung) € 89 (zzgl. MwSt.) ZMR Sonderheft 2011 Musterabrechnung für Wohnungs- eigentümergemeinschaften € 15 (zzgl. MwSt.) Nutzen Sie die Musterverträge und Praxishilfen des DDIV für einen rechtssicheren und kompetenten Auftritt. Unser geprüftes Fach- wissen steht allen Immobilienverwaltern schnell und unkompliziert unter www.ddiv-service.de oder per E-Mail an bestellung@ddiv.de zur Verfügung. Die Mitgliedsunternehmen der DDIV-Landesverbände finden die Verträge kostenfrei abrufbar im Intranet www.ddiv.de. DDIVservice GmbH • Leipziger Platz 9 • 10117 Berlin • www.ddiv-service.de • 030 300 96 79 0 DDIV-Praxishilfen DDIV-Branchenbarometer SIND SIE RECHTSSICHER UNTERWEGS? Überarbeitete Muster-Verwalterverträge (Stand Februar 2016) Zum Download | Für DDIV-Mitgliedsunternehmen kostenfrei SE-Verwaltung Vertrag über die Verwaltung von Sondereigentum € 59 (zzgl. MwSt.) Mietverwaltung Vertrag über die Verwaltung von Wohngebäuden € 59 (zzgl. MwSt.) Kompendium Energetische Sanierung 2., überarbeitete Auflage, Februar 2014 kostenfrei 4. DDIV-Branchenbarometer Ergebnisse der Jahresumfrage in der Immobilienverwalterwirtschaft 2016. Kostenfrei. www.ddiv-service.de MIETRECHT selbst ermitteln und ansatzweise nachvoll- ziehen kann. Auch verzichtet der BGH auf die Angabe des Zeitpunkts, zu dem die Miete ermittelt worden sei. Es liegt auf der Hand, dass es sich um eine aktuelle Ermitt- lung – zum Zeitpunkt der Erstellung des Sachverständigengutachtens – handelt. Darüber hinaus greift der BGH nochmals die ständige Rechtsprechung auf, wonach weder die besichtigte Musterwohnung noch die im Gutachten herangezogenen Vergleichswohnungen identifizierbar ange- geben werden müssen. Bei einer Begrün- dung durch Sachverständigengutachten genügt es, dass der öffentlich bestellte Sachverständige entsprechende Angaben der ortsüblichen Vergleichsmiete macht und die streitgegenständliche Wohnung in das örtliche Preisgefüge einordnet. Damit war das Mieterhöhungsverlangen formell wirksam. Ob tatsächlich materiell die richtige ortsübliche Vergleichsmiete verlangt wurde, ist in einem weiteren Sachverständi- gengutachten zu prüfen, das das Berufungs- gericht nach Zurückverweisung der Sache einholen muss. Dieses gerichtliche Sach- verständigengutachten hat dann selbstver- ständlich die umfassenden Anforderungen des § 558a Abs. 2 BGB an die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete zu erfüllen. VERWALTERSTRATEGIE Der BGH hat hier nochmals den Unterschied zwischen formaler Zulässigkeit und materieller Richtigkeit einer Mieterhöhung herausgearbeitet. In Ge- meinden, in denen es keinen Mietspiegel gibt, muss häufig auf ein Sachver- ständigengutachten zurückgegriffen werden. Dies kann für große Vermieter auch kostengünstig sein, wenn, wie im entschiedenen Fall, ein Typengut- achten erstellt werden kann, bei dem nur Musterwohnungen im Einzelnen dargestellt werden müssen. Bei Erstellung dieses Gutachtens, welches nur zur formalen Zulässigkeit des Mieterhöhungsverlangens dient, hat der Sachver- ständige deutlich geringere Vorgaben einzuhalten. Nichtsdestotrotz sollten sich gerade große Vermieter durch das Sachverständigengutachten bereits einen Überblick über die materiell richtige ortsübliche Vergleichsmiete ver- schaffen, anderenfalls könnte sich eine zu hoch angesetzte Mieterhöhung negativ auf die Gerichtskosten bei Mieterhöhungsprozessen auswirken. DDIVservice GmbH • Leipziger Platz 9 • 10117 Berlin • www.ddiv-service.de • 03030096790

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