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DDIV 04_2016

32 DDIVaktuell 04|16 TITELTHEMA D D D Die LEG unterstützt Kommunen seit geraumer Zeit an vielen verschiedenen Standorten Nordrhein- Westfalens bei der Unterbringung von Geflüchteten. Insgesamt hat das Wohnimmobilienunternehmen bislang 1 429 Wohnungen an Flüchtlinge vermit- telt (Stand 14.4.2016) und bietet generell an jedem Standort, an dem es Bestände hält und noch freie Wohnungen zur Verfügung hat, aktiv Hilfe in Sachen menschenwürdiger Unterbringung an. Da die An- forderungen von Stadt zu Stadt unterschiedlich sind, kommt es dabei zu individuellen, bedarfsgerechten Lösungen. Darüber hinaus ist die LEG gemeinsam mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW (MBWSV), dem VdW Rheinland-Westfalen, der Vonovia, der Vivawest, der VBW Bochum sowie mit den Städten Essen, Dortmund und Gelsenkirchen Initiatorin der kürz- lich gestarteten landesweiten Online-Plattform www.wohnraumkarte.de/refugees. Sie soll den Kon- takt zwischen Städten und Vermietern weiter verbes- sern: Wohnungsunternehmen können in die neue Datenbank alle Wohnungen einstellen, die für die Nutzung durch Flüchtlinge infrage kommen. Städ- te und Gemeinden können auf diese Informationen zugreifen, Wohnraum anmieten und Asylbewerber darin unterbringen. Das MBWSV geht davon aus, dass durch den Flüchtlingszuzug in NRW in den kommen- den Jahren 200 000 zusätzliche Wohnungen benötigt werden, 80 000 Wohnungen sollen im Bestand gewonnen werden. Vier Fragen an Holger Hentschel, LEG-Vorstandsmit- glied und COO, zur Praxis und den Erfahrungen: Herr Hentschel, wie gestaltet sich die Vermietung an Flüchtlinge formal? Größtenteils vermieten wir die Wohnungen an die jeweilige Stadt, die sich wiederum um die Belegung kümmert. In einigen Fällen sind aber auch die Flücht- linge selbst unsere Mieter – je nach individueller Wohnraum verzweifelt gesucht! Bei der Unterbringung von Flüchtlingen stoßen Kommunen an ihre Grenzen: zu wenig Wohnungen, zu häufig Ressentiments. Die Düsseldorfer LEG Immobilien AG engagiert sich: ein Best-Practice-Beispiel. Interview: Andrea Körner Ausgangssituation und Möglichkeit. Um die mietrecht- liche Kommunikation zu erleichtern, hat die LEG einen Leitfaden zum Mietvertrag für Flüchtlinge erstellt und in die vier Sprachen Arabisch, Persisch, Französisch und Englisch übersetzen lassen. Diese sind auch zum Download auf der LEG-Homepage verfügbar. Lassen sich dabei ortsübliche Vergleichsmieten erzielen? Die Miethöhe richtet sich nach Standort, Wohnungstyp und Ausstattung und ist in jedem Fall marktgerecht. Wie verfährt man mit der erfahrungsgemäß stärkeren Abnutzung auf Grund der erhöhten Fluktuation? Wer kommt für fällige Schönheitsreparaturen auf? Für Schönheitsreparaturen gibt es keine Sonderre- gelungen oder auch Abweichungen zum regulären Mietvertrag, sie obliegen dem jeweiligen Mieter bzw. der anmietenden Kommune. Stichwort Integration: Welche Erfahrungen haben Sie damit bisher, wie unterstützen Sie sie? Die LEG integriert die Flüchtlinge behutsam in die bestehenden und gefestigten Nachbarschaften, NACHGEFRAGT HOLGERHENTSCHEL Mitglied des Vorstandes der LEG Immobilien AG und als Chief Operating Officer (COO) verant- wortlich für das operative Geschäft. Mit rund 130 000 Wohn- einheiten zählt die LEG zu den führenden Bestandshaltern von Wohnimmo- bilien in Deutschland. Der regionale Schwerpunkt liegt auf der Metropolregion Nordrhein-West- falen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, das eine steigende Nachfrage nach günstigem Wohnraum für 1- bis 2-Personen-Haushalte und Zuwanderer verzeichnet. Das Portfolio der LEG ist auf diesen Bedarf zugeschnitten. www.leg.ag gesucht! Bei der Unterbringung von Flüchtlingen stoßen Kommunen an ihre Grenzen: zu wenig Wohnungen, zu häufig Ressentiments. Die Düsseldorfer LEG Immobilien AG engagiert sich: ein Best-Practice-Beispiel. Ausgangssituation und Möglichkeit. Um die mietrecht- liche Kommunikation zu erleichtern, hat die LEG einen Leitfaden zum Mietvertrag für Flüchtlinge erstellt und in die vier Sprachen Arabisch, Persisch, Französisch und Englisch übersetzen lassen. Diese sind auch zum Lassen sich dabei ortsübliche Vergleichsmieten erzielen? Die Miethöhe richtet sich nach Standort, Wohnungstyp und Ausstattung und ist in jedem Fall marktgerecht. Wie verfährt man mit der erfahrungsgemäß stärkeren Abnutzung auf Grund der erhöhten Fluktuation? Wer Für Schönheitsreparaturen gibt es keine Sonderre- gelungen oder auch Abweichungen zum regulären Mietvertrag, sie obliegen dem jeweiligen Mieter bzw. Foto: © style-photography / Shutterstock.com Eine Online- Plattform dient der Vermittlung zur Verfügung stehenden Wohnraums an Kommunen. Ein Leitfaden zum Mietver- trag in vier Sprachen dient dem besseren Verständnis. bislang 1429 Wohnungen an Flüchtlinge vermit- den Jahren 200000 zusätzliche Wohnungen benötigt werden, 80000 Wohnungen sollen im Bestand Mit rund 130000 Wohn-

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