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DDIV 04_2016

04|16 DDIVaktuell 31 Die Vergütung der Grund- und Sonderleis- tungen ergibt sich ausschließ- lich aus den Bestimmungen des Verwalter- vertrags. Kurt Bimsberger und Markus Knöpfle, Südhausbau it M-net immer gut beraten „20 Jahre M-net und 80 Jahre Südhausbau ergibt 100 Jahre Erfahrung. Besonders schätzen wir an M-net, dass wir diese gemeinsam gewonnenen Erfahrungen austauschen und so neue Ideen generieren, die wir gerne an unsere Kunden weitergeben.“ m-net.de/wohnungswirtschaft it M-net immer Jahre M-net Mietverwalter die Grundsätze ordnungsmäßiger Ver- waltung beachten, die sich zwar zum Großteil aus dem Wohnungseigentumsgesetz ergeben (§ 21 WEG), aber nichtsdestotrotz in ihrem Kern analog auf die Mietverwaltung anwendbar sind. Im DDIV-Mustervertrag ist der Aufgabenkatalog für den Verwalter von Mietwohnanlagen unter Punkt III. „Auf- gaben des Verwalters“ in fünf Bereiche gegliedert. Dazu gehören die Begründung, Durchführung und Abwick- lung der Mietverhältnisse, Vertragsangelegenheiten, die juristische Betreuung, die Finanz- und Vermögensver- waltung und die technische Verwaltung. Darin finden sich über zwanzig besondere Leistungen – von der Her- stellung eines vermietungsfähigen Zustandes des Miet- objektes bis zur Veranlassung der Prüfung von Gebäude oder Gebäudeteilen durch Handwerker, Architekten, Sachverständige und den TÜV. Die Aufgabenfülle spie- gelt klar und deutlich den erheblichen Aufgabenzuwachs wider, den Verwalter, gleich welcher Couleur, in den letzten Jahren erfahren haben. Vergütung der Verwalterleistungen Für die Vergütung von Verwaltern, sei es für die WEG-, SE- oder Miethausverwaltung, besteht keine gesetzli- che Grundlage. Einzig die Bestimmungen des BGB (§§ 612, 675) stellen einen allgemeinen Vergütungsan- spruch dar. In der Höhe der Grundvergütung kann die zweite Berechnungsverordnung (II. BV) als Orientie- rung dienen, wonach die Verwaltung einer Wohnung mit jährlich knapp 280 Euro angesetzt werden kann. Die Vergütung der Grund- und Sonderleistungen er- gibt sich dennoch ausschließlich aus den Bestimmun- gen des Verwaltervertrags. Je nach Vorliebe kann der Betrag entweder prozentual aus der jeweils gültigen Bruttosollmiete errechnet oder pauschal pro Monat festgesetzt werden. Die durchschnittliche Grundver- gütung je Einheit lag 2014 bei der Miethausverwaltung zwischen 17 und 24 Euro monatlich (netto). Berechnung für besondere Leistungen Im DDIV-Verwaltervertrag kann für jede definierte be- sondere Leistung separat entschieden werden, ob pau- schal oder nach Aufwand abgerechnet werden soll. Falls eine Abrechnung nach Aufwand präferiert wird, werden unter Punkt VII. Nr. 2 die Stundensätze festgehalten, die sich je nach Qualifikation unterschiedlich bemessen. Dif- ferenziert wird hierbei nach Inhabern, Geschäftsführern oder Prokuristen, Ingenieuren, Sachbearbeitern, Techni- kern und Schreibkräften. Als Richtwert für die Höhe der Vergütungssätze für besondere Leistungen kann je nach Tätigkeitsfeld die HOAI (Honorarordnung für Archi- tekten und Ingenieure) oder die RVG (Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwälte) herangezogen werden. Die Stundensätze schwankten 2014 zwischen rund 38 Euro für Schreibkräfte/Sekretariat und knapp 64 Euro (jeweils netto) für Geschäftsführer und Inhaber. In allen Verwalterverträgen des DDIV müssen grundsätz- lich alle Vergütungsleistungen sowohl in Netto- als auch in Bruttopreisen ausgewiesen werden, um den Bestim- mungen der Preisangabeverordnung zu entsprechen. Alle Mitgliedsunternehmen unserer Landesverbän- de können aktuelle Fassungen der DDIV-Verträge bequem über das Intranet abrufen. Unternehmen, die eine Vorgängerversion in unserem Shop erworben haben, können die aktuelle Version erneut in unserem Shop herunterladen.

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