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DDIV 04_2016

03|16 DDIVaktuell 1 Ballungszentren immerhin 20 Prozent – in Anbetracht der anhaltenden Debatte um Riester & Co. ein bedeutendes Plus zur privaten Altersvorsorge. Auch eine Immobilie kommt in die Jahre. Zudem sind vermehrt Energieeffizienz und Barrierefreiheit gefor- dert. Meist bremsen finanzielle Gründe die Sanierungs- quote, weil erforderliche Rücklagen für die umfassende Modernisierung von Gebäude und Haustechnik in WEGs häufig nicht vorhanden sind. Bei größeren Maßnahmen spielen Verwaltungen eine bedeutende Rolle: In zwei Dritteln aller Fälle geben sie den Anstoß dazu. Um die Sanierungsquote zu erhöhen, müssen Fördergelder und Sanierungsprogramme besser auf die Bedürfnisse von WEG zugeschnitten werden. Hier „schlummert“ das Potenzial, um den ehrgeizigen Klimazielen der Bundesregierung – insbe- sondere im Gebäudebestand – gerecht zu werden. Dies alles, aber auch die fortschreitende Digitalisierung sowie steigende Ansprüche der Eigentümer an die Ar- beit ihrer Verwaltungen erhöhen den Wettbewerbsdruck auf unsere Branche. Neue Ideen und Konzepte sind da- her gefragt, um die eigene Position im Markt zu stärken. Was ist Ihre Erfolgsstrategie, und wie setzen Sie sie in Ihrem Betrieb um? Bewerben Sie sich damit noch bis 15. Juli 2016 für den „Immobilienverwalter des Jahres“. Auch der Fachkräftemangel beschäftigt die Verwalter- branche. Positiv ist zu bewerten, dass die Zahl der Unter- nehmen, die Personal ausbilden, gestiegen ist: Knapp jede dritte Immobilienverwaltung gehört dazu und trägt so aktiv zur Zukunftssicherung bei. Der DDIV prämiert auch in diesem Jahr wieder den NachwuchsStar, den besten Auszubildenden der Branche. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und die feierliche Auszeichnung der Sieger beim Festabend des 24. Deutschen Verwaltertages. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Sommerwochen und eine anre- gende Lektüre! Ihr Wolfgang D. Heckeler Anmelden & Bewerben Diesem Heft liegen Programm und Anmeldeformular für den 24. Deutschen Verwaltertag sowie die Ausschreibungen Immobilien- verwalter des Jahres 2016 und DDIV-Stipendium bei. Mietverwaltung, Neubauanreize und Sanierungsquoten die Mietverwaltung rückt für Im- mobilienverwaltungen verstärkt ins Blickfeld. Immer mehr profitieren von einem Zuwachs an Mietein- heiten. Drei Viertel der Unterneh- men sind mit der Mietverwaltung betraut – so eines der Ergebnisse des 4. DDIV-Branchenbarome- ters. Es hat uns dazu bewogen, die Mietverwaltung als Thema in den Mittelpunkt dieser Ausga- be zu stellen. Mieterhöhungen, Mietmängel, Betriebskosten und Schönheitsreparaturen sorgen stets für Konflikte zwi- schen Eigentümern und Mietern. Verwalter müssen in allen Fällen den Überblick behalten und auch vermitteln. Der anhaltende Zuzug von Flüchtlingen wirft weiterhin politische und soziale Fragen auf. Integration kann nur gelin- gen, wenn Geflüchtete in der Mitte unserer Gesellschaft an- kommen. Dies gilt auch fürs Wohnen. Einige Verwaltungen gehen hier aktiv voran. Mit einem Best Practice-Modell zei- gen wir, wie. Voraussetzung hierfür ist aber die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums – auch in Innenstadtlagen. So bleibt auch die steuerliche Sonderabschreibung beim Mietwohnungsneubau im Fokus der wohnungspoliti- schen Debatte. Der DDIV hat als einer der Vertreter der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der Anhörung im Deutschen Bundestag Ende April auf notwendige Ver- besserungen des vorliegenden Gesetzentwurfes gedrängt. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Rahmenbedin- gungen für den Neubau und Erwerb von Wohnungen zu verbessern. Bereits heute liegen die Baukosten eines typischen Wohngebäudes bei rund 2.400 Euro pro Quad- ratmeter. Ich betrachte die vom Bundesrat vorgeschlagene Herabsetzung der Obergrenze der Gebäudeanschaffungs- und Herstellungskosten auf 2.600 Euro je Quadratmeter daher sehr kritisch. Allein mit dem Neubau von Wohnraum ist es nicht getan. Auch die anschließende Selbstnutzung bedarf einer Förderung. Um auch unteren und mittleren Einkommensschichten, denen es oft an Eigenkapital fehlt, die Chance auf den Eigentumserwerb zu bieten, müssen die Stellschrauben im Sinne sinnvoller Altersvorsorge noch einmal justiert werden. Erst jüngst zeigte eine Studie des IW Köln, dass selbstgenutztes Wohnen im Alter durch- schnittlich 30 Prozent Kostenersparnis mit sich bringt; in Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Damen und Herren,

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