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DDIV 04_2015

VERWALTUNG & FINANZEN 52 DDIVaktuell 04|15 » FACHKRÄFTEMANGEL ERWARTET Als problematisch stufen die Unternehmen die Suche nach Fachpersonal ein. Gaben in 2014 lediglich 62 Prozent der befragten Unternehmen an, einen Fachkräftemangel zu befürchteten, sehen dies aktuell knapp 80 Prozent als eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Gefragt sind vor allem WEG- und Mietverwalter. Bereits im laufenden Jahr plant ein Viertel aller Unternehmen weitere Einstellungen. Al- lerdings bleibt offen, ob sie geeignetes Personal finden. Der prognostizierte Fachkräftemangel verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, eigenes Personal aus- und weiter- zubilden und dieses auch langfristig an das Unternehmen zu binden. 22 Prozent sind hier bereits aktiv und bilden Nach- wuchskräfte aus. Damit liegt die Verwalterbranche im bun- desweiten Schnitt von 21,7 Prozent (Durchschnitt 2011 des Statistischen Bundesamtes). Tendenziell bieten größere Un- ternehmen deutlich häufiger und mehr Ausbildungsplätze an als kleine. Die Gründe dafür liegen unter anderem im erhöh- ten Betreuungsaufwand, vor dem kleine Verwaltungen oft zurückschrecken. In welchen Bereichen wird es zukünftig schwierig? Was sollte Pflicht für Verwalter sein? 25% 25% 0% 0% 50% 50% 75% 75% 100% 100% WEG-Verwalter Mietverwalter Techniker Führungskräfte Hausmeister Sekretariat Buchhaltung Vertrauenschadenversicherung Insolvenzfreiheit geord. Vermögensverhältnisse Führungszeugnis Fortbildung Ausbildung Fachkundenachweis Betriebshaftpflicht Vermögensschaden-Haftpflicht » BRANCHE HÄLT MINDESTANFORDERUNGEN FÜR UNABDINGBAR Fehlendes Fachpersonal, aber auch die Selbstre- flexion der Tätigkeit führen dazu, dass 99 Prozent aller befragten Unternehmen sich für Mindest- anforderungen aussprechen. Die überwältigende Mehrheit befürwortet die Verpflichtung zur Ver- mögensschaden-Haftpflichtversicherung (90 Pro- zent) und die Betriebs-Haftpflichtversicherung (82 Prozent). 78 Prozent aller Unternehmen plä- dieren für einen Fach- und Sachkundenachweis als Mindestanforderung, und immerhin 72 Pro- zent betrachten die verbindliche Fort- und Wei- terbildungspflicht als unumgänglich. 52 Prozent der Verwaltungen halten den Abschluss einer Vertrauensschadenversicherung für sinnvoll und 60 Prozent sprechen sich für den Nachweis eines Führungszeugnisses aus. Damit sieht sich der DDIV einmal mehr gestärkt in seinen Anstrengungen zur Einführung von Min- destanforderungen für Verwalter, deren Umset- zung die Bundesregierung zugesagt hat. Gleiches gilt für die Pflicht zum Nachweis einer Betriebs- Haftpflichtversicherung, die neben der Vermö- gensschaden-Haftpflichtversicherung verbindlich durch den Gesetzgeber zu verankern ist. 63,8% 51,9% 55,6% 57,4% 59,57% 71,5% 72,5% 78,1% 81,5% 89,8% 33,1% 19,5% 12,8% 10,8% 6,4% 2,4% Fotos:©ArTono/Shutterstock.com

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