Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 04_2015

Der DDIV auf den Berliner Energietagen: Keine Energiewende ohne engagierte Verwalter Scheitert die Energiewende an Wohnungseigentümerge- meinschaften? Diese und weitere Fragen diskutierten über 200 Teilnehmer aus Politik, Öffentlichkeit und Immobili- enwirtschaft im Fachforum des DDIV. Hausverwalter und Energieberater berichteten über ihre Erfahrungen mit und die Hürden bei energetischen Sanierungen, erörterten Lösungsan- sätze u.a. mit Vertretern von Eigentümern und der Politik: Für eine erfolgreiche Klimawende in WEG sind mehr Qualifikati- on, Transparenz und effektive Anreize sowohl für Eigentümer als auch für Verwalter nötig. „Bei der energetischen Sanierung in Eigentümergemeinschaften sollte auf individuelle Anforde- rungen eingegangen werden“, so Marie-Luise Dött, MdB und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Klaus Mindrup MdB (SPD) betonte, dass der richtige Weg in der Vielfalt von Anreizen und Maßnahmen liege, um Eigentümer- gemeinschaften stärker zu motivieren. Erforderlich sei die Ver- lässlichkeit der Förderpolitik, so Immobilienverwalterin Astrid Schultheis, mit Hinweis auf langwierige Prozesse in WEG. Die Rolle von WEG bei der Energiewende wird deutlich unter- schätzt: Sie verfügen über doppelt so viele Wohneinheiten wie genossenschaftliche und kommunale Unternehmen zusammen. Jedoch entsprechen nur 1,7 Prozent der insgesamt 9 Mio. Eigen- tumswohnungen den heutigen Anforderungen. 6,3 Mio. Woh- nungen gelten als energetisch sanierungsbedürftig. Das größte Hemmnis ist oft die Finanzierung. Zwar gibt es zahlreiche Ange- bote für Eigentümergemeinschaften, die jedoch i.d.R. ausschließ- lich Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz fördern, nicht aber die damit meistens verbundenen Instandsetzun- gen. Den Verwaltern zur Seite springt Energieberaterin Marita Klempnow: „Das Engagement und die Überzeugung des Verwal- ters spielt eine entscheidende Rolle im Prozess. Es hilft, wenn Eigentümer vor Ort bspw. in einer Eigentümerversammlung in- formiert werden.“ Die Bundesregierung will mit Hilfe einer ver- besserten Energieberatung Eigentümer stärker motivieren und erhöhte im März die BAFA-Fördersätze für die „Vor-Ort-Bera- tung“. Inwieweit jedoch die maximale Fördersumme von 1.100 Euro als Anreiz für eine WEG mit 100 Einheiten und mehr gel- ten kann, wenn Gebäudeanalysen dieser Größenordnung bis zu 30.000 Euro kosten, ist fraglich. „Es muss darüber nachgedacht werden, Förderungen pro Wohneinheit und nicht pro Gebäude zu gewähren. Nur dann können Eigentümergemeinschaften tat- sächlich davon profitieren“, schlug DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler vor. Auch die fehlende Insolvenzfähigkeit von Eigentü- mergemeinschaften wurde diskutiert. Astrid Schultheis sprach sich dafür aus, die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen – und stieß auf offene Ohren der Abgeordneten Marie-Luise Dött: „Ich bin mir sicher, dass Lösungen gefunden werden können.“ Ist Immobilienverwaltung Ihr Thema? Gut, unseres ebenfalls. Das Service-Angebot des Marktführers im Bereich Wohnungswirtschaft basiert auf hochwertigen technischen Lösungen, einem online-basierten Portal zur Finanzierungsanfrage innerhalb von 24 Stunden sowie einer ganzen Reihe kompetenter und zentraler Services, die Ihnen das Leben in der Fremdbestandsverwaltung leichter machen. Ergänzt um attraktive Anlage- möglichkeiten: Die Profilösung zum wirklich günstigen Preis. www.aareal-bank-fuer-verwalter.com möglichkeiten: Die Profilösung zum wirklich günstigen Preis. www.aareal-bank-fuer-verwalter.com Alles aus einer Hand. Kompetent, konsequent und komplett. Viele unserer Spezialisten sind selbst Mieter. Wir wissen also, was Mieter glücklich macht. DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler führte mit einem Vortag in das Thema ein Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Immobilienverwalterin Astrid Schultheis, Gabriele Heinrich (wohnen im Eigentum), Klaus Mindrup (MdB), Dr. Frank Heidrich (BMWi), Energieberaterin Marita Klempnow, Marie-Luise Dött (MdB) und Martin Kaßler

Seitenübersicht