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DDIV 04_2015

(z. B. in einem Produktionsbetrieb), han- delte es sich um eine Gefährdungsbeur- teilung (GBU). War der Aufzug „nur“ für Techniker und Hausmeister ein Arbeits- mittel, wurde eine Sicherheitstechnische Bewertung (STB) nach DIN EN 81-80 ge- fordert. Mit der Novelle entfällt die STB. Alle Auf- züge werden einer GBU unterzogen, für die der Betreiber die ZÜS oder ein Auf- zugunternehmen beauftragen kann. Ge- prüft wird auf Gefährdungen für Personen im Schacht und im Aufzug. Wie bei der STB soll die GBU immer dann vorgenom- men werden, wenn sich die Umgebungs- und/oder Nutzungsbedingungen des Aufzugs verändert haben. Ob das der Fall ist, sollten Betreiber im Zweifelsfall mit ih- rem beauftragten Wartungsunternehmen oder dem Hersteller klären. Als Faustregel gilt: Die Erneuerung der GBU sollte alle zwei Jahre zumindest in Erwägung gezo- gen werden. Was muss modernisiert werden? Noch fehlen Erfahrungswerte, doch an ge- wissen Punkten werden die Prüfer – im Rah- men der ZÜS-Prüfungen, aber auch bei der Auswertung der Gefährdungsbeurteilung – sicher nachhaken. Das gilt vor allem für die Barrierefreiheit, die für Einrichtungen wie Heime und Hotels besonders wichtig ist. 1. Handbetätigte Drehtüren Die Nutzung manueller Drehtüren stellt behinderte Menschen vor Probleme. Wahrscheinliche Forde- rung: Nachrüstung der Drehtüren mit Elektroantrieben oder Einbau automatischer Schiebetüren. 2. Taster Zu hoch angebrachte, schwer- gängige Taster und Notrufknöpfe können körperlich eingeschränkte Menschen behindern, ja gefährden. Mögliche Forderung: Einbau leicht- gängiger Taster in geringerer Höhe. 3. Notrufsystem Laufen Notrufe im Haus bei einer nicht ständig besetzten Stelle auf, kann eine Reaktion in angemesse- ner Zeit nicht garantiert werden. Zum Beispiel weil der Hausmeister viel unterwegs oder abends nicht mehr im Gebäude ist. Wahrschein- liche Forderung: Aufschaltung der Anlage auf eine Notrufzentrale, die in jedem Falle bis 2020 erfolgt sein muss. Dazu weiter unten. Neu: Inbetriebnahmeprüfung und Notfallplan Eine weitere Änderung der BetrSichV be- trifft nur neue Aufzüge: Zur bisherigen In- verkehrbringungsprüfung („ZÜS-Termin“, Übergabe der Konformitätserklärung) kommt die Inbetriebnahmeprüfung. Sie entspricht im Umfang der zweijährlichen Hauptprüfung: Hier wie dort prüft die ZÜS nach BetrSichV die vorschriftsmäßi- ge Errichtung der Anlage in Hinblick auf Rauchwarnmelder schützen Ihre Mieter, ein rechtssicherer Rauchwarnmelderservice schützt Sie: l Marktführende Geräte- technik für Ihre Sicherheit l Installation sowie jährliche Inspektion und Wartung der Rauchwarnmelder l Geräteindividuelle Dokumentation sorgt für Rechtssicherheit KALORIMETA AG & Co. KG Heidenkampsweg 40 20097 Hamburg Tel. 040 – 23775 - 0 info@kalo.de · www.kalo.de schützt Sie: l Marktführende Geräte- technik für Ihre Sicherheit l Installation sowie jährliche Inspektion und Wartung der Rauchwarnmelder l Geräteindividuelle Dokumentation sorgt für Rechtssicherheit KALORIMETA AG & Co. KG Heidenkampsweg 40 20097 Hamburg Tel. 040 – 23775 - 0 info@kalo.de · www.kalo.de „Mit über 1 Mio. Rauchwarnmeldern machen wir Deutschland sicher – machen Sie mit!“ Johannes Gutfleisch, Regionalleiter Süd und Rauchwarnmelderexperte bei KALO unterstützt Sie gerne persönlich

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