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DDIV 04_2015

GEBÄUDE & TECHNIK 32 DDIVaktuell 04|15 vier größten wandhängenden – und damit äußerst platzsparenden – Brenner der Junkers Cerapur Maxx-Serie eine Maximalleistung von 400kW. Auch hintereinander geschaltete Standkessel erreichen ihre Leistungsspitze bei 560kW. Das reicht für gro- ße mehrgeschossige Gebäude und bietet maximale Energieeffizienz durch einen großen Regelbereich sowie hohe Betriebssicherheit. Zentral und doch dezentral Neue Wärmeübergabestationen kombinieren die Vorteile einer zentralen mit den Vorteilen einer de- zentralen Heizung bzw. Warmwasserbereitung. Die Heizenergie wird dabei zentral erzeugt und das Hei- zungswasser dann im Gegenstromprinzip zur Erwär- mung des Brauchwassers direkt kurz vor der Zapfstelle mittels Wärmetauscher genutzt. Da kein Trinkwasser bevorratet wird, entfallen die jährlichen Legionellen- Überprüfungen nach der Trinkwasserverordnung 2013. Der Wirkungsgrad ist dank niedriger Vor- lauf- und Rücklauftemperatur bestechend hoch. Besonders hervorzuheben ist die Ver- sorgung der Wohnung mit einer Kaltwasser- und zwei Heizungsleitungen. Konnektivität Was in der Vergangenheit noch als Spie- lerei technikverliebter Freaks bei der Smartphone-Steuerung von Beleuchtung, Musikanlage oder Küchengeräten belä- chelt wurde, bekommt beim Thema Heizung eine ganz andere Tiefe. Per App für And- roid- und Apple-Geräte kann standortunabhän- gig die Raumtemperatur eingestellt, zwischen vor- eingestellten Heizprofi- len gewechselt oder der Energieverbrauch – aber auch Solarerträge – ange- zeigt werden. Störungs- meldungen sind ebenfalls online verfügbar. Ende 2015 wird auch eine rein funkbasierte Variante der Home-Steuerung verfüg- bar sein, so dass mit der App die Heizgeräte und die Einzelthermostate an den Heizkörpern direkt angesteuert werden können. Die vielfältigen Diagnose- und Fernwartungstools, die für das Installationshandwerk, aber auch für WEG-Verwalter, Facility Manager oder Geschäfts- stellen von Wohnungsunternehmen entwickelt wurden, sind auf den zweiten Blick auch für Bau- herren interessant. Eine Erweiterung des Konzepts ermöglicht z.B. auch die gleichzeitige Überwachung mehrerer Heizungs-Anlagen, Kundendatenbank und Standortangabe in Google Maps inbegriffen. Ein Browser-basiertes System und weitere Diagno- setools stellen verschiedene Applikationen zur Ver- fügung, die Störungen und Instandhaltungsbedarfe signalisieren, bevor sie der Mieter oder Wohnungs- eigentümer überhaupt bemerkt. Der Wartungsbe- auftragte bekommt benötigte Ersatzteile sowie Art und Dauer der notwendigen Reparaturen angezeigt und kann sich so perfekt mit dem Haus- bzw. Woh- nungseigentümer abstimmen. Bestehende Systeme sind heute auch zukunftsfähig erweiterbar, z.B. durch Solar- thermie. lauf- und Rücklauftemperatur bestechend hoch. Besonders hervorzuheben ist die Ver- sorgung der Wohnung mit einer Kaltwasser- Was in der Vergangenheit noch als Spie- lerei technikverliebter Freaks bei der Smartphone-Steuerung von Beleuchtung, Musikanlage oder Küchengeräten belä- HomeCom Pro bindet Heizungsanlagen von Kunden in ein effizientes Planungstool für Service-Einsätze ein. Gas-Brennwertgerät Cerapur 9000i mit internetgestützter Steuerungselektro- nik und Glasfront mit Touch-Screen. Fotos:©Junkers

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