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DDIV 04_2014

VERWALTUNG & FINANZEN 54 DDIVaktuell 04|14 SONDERVERGÜTUNG VON ZUSATZLEISTUNGEN Leistungen in SE- und Mietverwaltung In Grundvergü- tung enthalten Prozentual/ Pauschal oder nach Aufwand Höhe der Sondervergütung im Durchschnitt Insertion 57,75% 51,85% 42,25% 48,15% Nach Aufwand Abschluss Mietvertrag 76,58% 77,78% 23,42% 22,22% Zwischen 147,37 Euro (SE) und 162,86 Euro (Mietverwaltung) pro Vertrag; oder 8,5% der jährlichen Mietkosten Übergabe/Abnahme der Wohnung 75,56% 77,41% 24, 44% 22,59% Nach Aufwand oder 66,23 Euro pauschal Mieterhöhung 85, 95% 78,44% 14,05% 21,56% 79,17% pauschal oder zwischen 13,8% (SE) und 20% (Mietverwal- tung) des Mieterhöhungsbeitrages Instandhaltung 70,37% 61,48% 29,63% 38,52% 4,7% (SE) und 4,2% (Mietver- waltung) der Bruttobaukosten/ Rechnungssumme PERSPEKTIVEN DER UNTERNEHMENSPLANUNG Kein Kauf/ Verkauf Verkauf Kauf Interne Nachfolge k.a. < 400 WE 69,12 % 7,35% 14,71% 2,94% 0,00% 401– 1000 WE 73,97% 5,48% 9,59% 8,22% 0,00% 1001– 3000 WE 61,64% 5,48% 19,18% 13,70% 0,00% > 3001 WE 65,38% 3,85% 19,23% 7,69% 3,85% Gesamt 2014 67,92% 5,83% 15,00% 8,33% 2,92% Gesamt 2013 64,00% 6,00% 16,00% 5,00% 9,00% TREND JAHRESUMSATZ FÜR 2014 IM VERGLEICH ZU 2013 positiv ±0 negativ < 400 WE 75,00% 13,24% 11,76% 401– 1000 WE 72,60% 17,81% 9,59% 1001– 3000 WE 61,11% 23,61% 15,28% > 3000 WE 65,38% 26,92% 7,69% Gesamtergebnis 69,04% 19,25% 11,72% +++ Verwaltungen attestieren sich gute Zukunftsaussichten +++ Vergütungen Zusatzleistungen bei Sondereigentums- und Mietverwaltung stärker genutzt Anders als bei der WEG-Verwaltung, die auf Basis des Wohnungseigentumsgeset- zes geregelt ist, gibt es bei der Miet- und Sondereigentumsverwaltung keinen ge- setzlichen Leistungskatalog. Dieser wird von den Vertragspartnern individualver- traglich geregelt. Dies zeigt sich auch in den Umfrageergebnissen: Insertionen, Abschlüsse von Mietverträgen, Woh- nungsübergaben und Mieterhöhungen werden von den Verwaltern ebenso wie Instandhaltungen zum Großteil als Zusatz- leistungen separat zur Grundvergütung in Rechnung gestellt. Dabei kristallisiert sich die Vergütung nach Aufwand und jewei- ligem Stundensatz als häufigstes Berech- nungsmodell heraus. Steigende Umsätze: Verwalter blicken zuversichtlich in die Zukunft Das 2. DDIV-Branchenbarometer befrag- te Unternehmen auch zu ihrem Gesamt- umsatz, der sich infolge des anhaltenden Aufschwungs auf den Wohnimmobilien- märkten in Deutschland weiterhin positiv entwickelt. Nachdem die Einnahmen der Haus- und Immobilienverwaltungen be- reits in den Vorjahren konstant zulegten, rechnen knapp 70 Prozent der Unterneh- men auch in 2014 mit einem Zuwachs. 35 Prozent der Verwaltungen erwarten sogar ein Umsatzplus von mehr als 10 Pro- zent. Besonders zuversichtlich sind kleine Verwaltungen mit bis zu 1000 verwalteten WE, bei denen 40 Prozent aller Befragten ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Pro- zent erwarten. Lediglich ein Achtel der Unternehmen kalkuliert mit Verlusten. Wirtschaftsexperten rechnen auch wei- terhin mit einer guten Auftragslage für externe Verwalterleistungen. Gerade in Ballungsgebieten und Großstädten ist die Nachfrage nach Wohneigentum groß: Laut Statistischem Bundesamt wurden 2013 rund 13 Prozent mehr Mehrfamilienhäuser ge- nehmigt als im Vorjahr. Und auch die Zahl der fertiggestellten Eigentumswohnungen nimmt seit Jahren um rund 20 Prozent zu (2011: 19,5 Prozent; 2012: 23,3 Prozent). Laut VR-Branchen spezial (März 2014) ist zudem aufgrund von Mietsteigerungen mit weiter zunehmenden Verwalterumsätzen und steigenden Gewinnen zu rechnen. Das stimmt auch die Branche optimistisch: Mehr als zwei Drittel der an der Umfrage teilneh- menden Verwaltungen rechnen für 2014 mit einem wachsenden Gewinn. Aufgrund der positiven Aussichten ist es nicht verwunderlich, dass nur rund 6 Pro- zent der Unternehmen derzeit über einen Verkauf nachdenken, hingegen knapp 16 Prozent Zukäufe ankündigen. Gestie- gen gegenüber dem Vorjahr ist die Absicht, eine unternehmensinterne Nachfolge an- zustreben. Mehr als 8 Prozent der Unter- nehmen, hegen diesen Gedanken.

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