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DDIV 04_2014

GEBÄUDE & TECHNIK 26 DDIVaktuell 04|14 Fireangel ST-620 Inspiriert durch die Anre- gungen und Wünsche von Kunden und Anwendern in der Wohnungswirtschaft wurde dieser Thermo-opti- sche Rauchwarnmelder ganz neu entwickelt. Er bietet eine Reihe von gänzlich neuen Leistungsmerkmalen. Auch optisch überzeugt dieser Rauchwarnmelder durch ein modernes, flaches und dezentes Design. Mit dem Software-Diagnosemodul können wichtige Pa- rameter wie Batteriezustand, Verschmutzungsgrad der Rauchkammer u. v. m. ausgelesen werden. Somit erhält der qualifizierte Fachmann wichtige Informationen über den inneren Zustand des Rauchwarnmelders. Zusätzlich verfügt der Fireangel ST-620 über einen integrierten Er- eignisspeicher, in dem Alarmauslösungen gespeichert und dokumentiert werden. Mit diesen Modulen bleibt Ihnen nichts verborgen. Der Rauchwarnmelder berichtet was geschehen ist. www.objektus.de Der für die Installation erforderliche Zutritt zu den Wohnungen ist rechtlich zwar eindeutig geregelt, verursacht in der Praxis jedoch häufig Probleme, weil Bewohner diesen verweigern oder zum vereinbarten Termin nicht anwesend sind. Eigentümer selbst sind nach § 14 Nr. 4 Halbsatz 1 WEG dazu verpflichtet, ihr Sondereigentum zur Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftsei- gentums zugänglich zu machen. Das gilt auch für die Installation von Raumeldern bei entsprechender Vorankündigung. Etwas schwieriger gestaltet sich dies bei vermietetem Eigentum, weil hier nicht das Wohnungseigentumsgesetz, sondern ausschließlich der Vertrag zwischen Woh- nungseigentümer und Mieter gilt. Das AG Hamburg hat hierzu mit Urteil vom 16.02.2011 (531 C 341/10, ZMR 2011, S. 395) entschieden, dass Mieter zur Mon- tage von Rauchmeldern Mitarbeitern des vom Vermieter beauftragten Unter- nehmens den Zutritt zur Mietwohnung ermöglichen müssen – nach vorheriger Ankündigung von mindestens einer Wo- che, in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr. Als Reibungspunkt im Verwalteralltag er- weisen sich natürlich wie so oft auch hier die Kosten. Einzelne Eigentümer, die sich mit dem Argument, selbst nachzurüs- ten, aus der Affäre ziehen wollen, haben juristisch kaum Chancen. Das gemein- schaftsbezogene Recht sieht hier sogar Schadenersatzansprüche vor. Letztend- lich wird der Einbau bestenfalls aus dem Etat des laufenden Wirtschaftsjahres der Eigentümergemeinschaft finanziert und nach Verteilerschlüssel von den Mitei- gentümern getragen. Im Falle vermieteter Eigentumswohnungen sind sie mit 11 Pro- zent jährlich auf die Miete umlegbar. Zur Montage und Wartung von Rauchmeldern müssen Mieter den Zutritt zur Wohnung ermöglichen. Auch selbst nutzende Eigen- tümer müssen nach §14 Nr. 4 Halbsatz 1 WEG ihr Sonder- eigentum zugänglich machen Foto:©AndriesOberholzer/Shutterstock.com Anzeige

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