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DDIV 04_2014

22 DDIVaktuell 04|14 GEBÄUDE & TECNHIK Der Autor STEFAN NIENHAGEN Geschäftsführer wowiconsult GmbH Kurz-, mittel- oder langfristig Wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung wollen über den gesamten Lebens- zyklus einer Immobilie gut geplant sein. Dass sich die Immobilienwirt- schaft im Wandel befindet, ist keine neue Erkenntnis. Mehr und mehr setzen sich wirtschaftliches Denken und unternehme- risches Handeln durch. Marktorientierung, das Risikomanagement mit der Verkehrs- sicherung, Objektrendite und Portfolio- Analyse sind aktuelle Themen, auf deren Basis sich heute verantwortungsvolle In- vestitions- oder auch Desinvestitions-Ent- scheidungen begründen. Die kurzfristige Budgetierung von Ein- zelmodernisierungen und Instandsetzun- gen nach dem „Gießkannen-Prinzip“ ist allerdings häufig noch die Regel. Nicht nachvollziehbare Leerstände ohne ein mittel- oder – besser noch – langfristiges Planungskonzept, der sich wandelnde Kre- ditmarkt und neue Gesetzesvorlagen be- stimmen noch immer das „Reagieren“ im Tagesgeschäft. Ob und wie Immobilien instand gesetzt oder modernisiert, umgenutzt, verkauft oder abgerissen werden, ist eine Frage des Informationsmanagements. Welche Finanzmittel, also Rücklagen, müs- sen eingeplant werden? Wie können diese Finanzmittel wertsteigernd investiert wer- den? Welche Finanzierungs- und Entschei- dungsgrundlagen liegen vor? Wie können mittel- oder langfristige Veränderungen des Mietermarktes planbar gemacht wer- den? Wie kann eine Immobilie objektiv bewertet, transparent und vergleichbar dargestellt werden? Und letztlich: Wie erstellt man schnell, aber hinreichend ge- nau eine Beschreibung des Zustands sowie der erforderlichen Maßnahmen mit einer transparenten und nachvollziehbaren Kos- tenplanung für einzelne Objekte? Instandhaltung, Instandsetzung oder Modernisierung? Von Instandhaltung spricht man kurz gesagt bei Maßnahmen, die während der Nutzungs- dauer der Immobilie den Gebrauch sichern und der Behebung von Schäden dienen, die durch Abnutzung, Alterung o.ä. entstehen. Die Instandsetzung dagegen beinhaltet alle Maßnahmen zur Beseitigung von Schäden, die die Nutzung beeinträchtigen können. Die Instandsetzung kann auch den Ersatz ganzer Einheiten bedeuten und umfasst auch die Reparatur oder den Austausch von Baugruppen und einzelnen Teilen. Von Instandsetzungsaufwand wird gesprochen, wenn der Nutzwert des Ge- bäudes wesentlich erhöht wird bzw. die Nutzungsdauer wesentlich, nämlich um mehr als 25 Prozent, verlängert wird. ? Für uns ist entscheidend, eine nicht zu komplizierte und teure Softwarelösung einzusetzen, um schnell und transparent die Informationen zu erhalten, die notwendig sind, um die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Fotos:©Peshkova/Shutterstock.com;©mevivo®–wowiconsultGmbHoderIMMO6100–NovusSoftwareGmbH

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