Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 04_2013

04 | 13  DDIVaktuell  51 Energieverbrauch im Vergleich zum Neubaustandard Investitionszuschuss in % der Investitionskosten in Euro 55 % (EH 55) 25,0 % (bis zu 18.750) 70 % (EH 70) 20,0 % (bis zu 15.000) 85 % (EH 85) 15,0 % (bis zu 11.250) 100 % (EH 100) 12,5 % (bis zu 9.375) 115 % (EH 115) 10,0 % (bis zu 7.500) Alle Werte gelten analog pro Wohneinheit. 2. Einzelmaßnahmen Sollen konkrete Einzelmaßnahmen durchgeführt werden, die je- weils eine Verbesserung des Energieverbrauchs mit sich bringen, in Summe jedoch nicht die vorgegebenen Grenzen im Vergleich zum Neubaustandard erreichen, so gelten abweichende Anforde- rungen. Förderfähig sind folgende Einzelmaßnahmen: > Wärmedämmung von Wand, Dach, Keller- und Geschossdecke > Erneuerung von Fenstern und Außentüren > Austausch der Heizung gegen Gasbrennwertofen, BHKW oder KWK > Einbau einer Lüftungsanlage > Optimierung/Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen > Optimierung der Wärmeverteilung bei vorhandenen Heizungen Biomasse-Heizungen, Solarthermie und einige Wärmepumpen werden von der KfW nur gefördert, wenn sie als zusätzliche An- lagen zu einer Gas- oder Ölheizung angeschafft werden. Soll eine Zentralheizung mit Pellets oder Holzvergaserkessel angeschafft werden, so gibt es nur Fördermöglichkeiten über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, siehe nachfolgende Punkte). Grundsätzlich stehen auch hier die Varianten zinsgünsti- ger Kredit und Investitionszuschuss offen. > Beim zinsgünstigen Darlehen entfällt der Tilgungszuschuss; der Maximalbetrag beläuft sich auf 50.000 Euro pro Wohneinheit. > Der Investitionszuschuss beträgt 10 % der Investitionskosten und ist bei 5.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt. Er ist nur bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigen- tumswohnungen möglich. Die Fördermöglichkeiten Gebäudesanierung und Einzelmaßnah- men sind nicht kombinierbar. Sonderförderung Baubegleitung Für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen wird ein Zuschuss in Höhe von 50 % der förder- fähigen Kosten gewährt. Die Obergrenze liegt bei 4.000 Euro pro Antragsteller und Investitionsvorhaben. Das Programm ist nur in Kom- bination mit den unter 1. und 2. genannten Programmen zugänglich. BAFA PROGRAMME Basisförderung Das BAFA fördert Investitionen in Anlagen für Heizung, Warm- wasseraufbereitung und die Bereitstellung von Kälte und Prozess- wärme aus erneuerbaren Energien. Zum 15. August 2012 gab es signifikante Änderungen an Bedingungen und Fördersätzen. Zu den wichtigsten Kriterien zählen: > Förderfähig sind Anlagen zur Heizung und Warmwasserberei- tung sowie zur Kühlung von Gebäuden. > Die Förderung erfolgt in Form eines Investitionszuschusses. > Antragsteller ist der Hauseigentümer. > Sowohl das Baujahr der Immobilie als auch der Einbauzeitpunkt des Heizsystems müssen vor dem 1. Januar 2009 liegen. > Je nach Art des Antragstellers sind unterschiedliche Fristen zu beachten. • Privatpersonen müssen den Antrag innerhalb von sechs Monaten, nachdem die Anlage in Betrieb genommen wurde, einreichen. • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler müssen den Antrag dagegen stellen, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird. Die geförderten Investitionsarten im Überblick: Solarthermie Gefördert werden ausschließlich Anlagen, die zur Warmwasser- bereitung und zur Heizungsunterstützung dienen. Es gelten die folgenden Fördersätze: Neuinstallation ­Kollektorfläche Zuschuss Euro pro Quadratmeter (€/m2 ) Bis zu 40 m² 90 €/m² Mehr als 40 m² 90 €/m² für die ersten 40 m², und 45 €/m² für die darüber hinausgehende Fläche Erweiterung ­Kollektorfläche Bis 40 m² 45 €/m² (maximal 1.800 €) Ein Mindestbetrag von jeweils Euro 1.500 ist zu beachten. Biomasse Im Rahmen der Basisförderung sind Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung förderfähig. Es gelten die folgenden Fördersätze: Automatisch beschickte Biomasseanlagen Zur Verfeuerung von Holzpelets 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärme- leistung Dabei gelten die folgenden Mindestförderbe- träge: > für Pelletöfen mit Wassertasche: 1.400 Euro > für Pelletkessel: 2.400 Euro > für Pelletkessel mit neu errichtetem Puffer- speicher und mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l/kW: 2.900 Euro. zur Verfeuerung von Holz- hackschnitzeln Die Förderung beträgt pauschal 1.400 Euro je Anlage Handbeschickte Biomasseanlagen besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel Die Förderung beträgt pauschal 1.400 Euro je Anlage.

Pages