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DDIV 04_2013

04 | 13  DDIVaktuell  39 Viele haben den Kanal voll Seit im Juli 2010 das novellierte Wasserhaushaltsgesetz in Kraft getreten ist, sind die Gemüter von Wohnungs- und Immobilieneigentümern erhitzt. Beim Thema Kanaldichtigkeitsprüfung haben viele den Kanal voll. Jetzt reagiert die Politik auf die Proteste. von Oliver Mertens Bis zum 31. Dezember 2015 sollten alle privaten Zuleitun- gen zu den Abwassernetzen der Kommunen in Deutschland auf ihre Dichtheit hin überprüft werden. Doch inzwischen ist dieser Termin zumindest mancherorts obsolet – und die Front der Be- fürworter bröckelt. Ist das bereits die Trendwende? Nach Meinung von Experten sind in Deutschland sieben von zehn Hausanschlüssen an das Abwassernetz undicht. Das nordrhein- westfälische Lünen hat bei 4000 geprüften Leitungen sogar eine Schadensquote von mehr als 80 Prozent ermittelt. Über die Aus- wirkungen für die Umwelt wurde bei einer Anhörung im Landtag wurde dieser Termin gestrichen. Dem Bundesrecht nach obliegt die Verantwortung für die Überprüfung der Abwasserleitungen nun den Eigentümern. Ursprünglich war das WHG ein Rahmen- gesetz des Bundes, das von den Wassergesetzen der Länder aus- gefüllt wurde. Seit der Föderalismusreform regelt der Bund das Wasserhaushaltsrecht abschließend. Die Länder dürfen jedoch ei- gene Regelungen treffen. Außerdem enthält das WHG Öffnungs- klauseln für die Länder. Die Länder rudern zurück Das Bundesland hatte in dem Gesetz ursprünglich festgelegt, dass alle privaten Abwasserkanäle bis zum 31. Dezember 2015 über- prüft werden müssen. Mit dem Inkrafttreten des geänderten Landeswassergesetzes wird der bisherige § 61a LWG NRW samt Foto:©djem/Shutterstock.com Nordrhein-Westfalen Anfang 2013 heftig gestritten. Auf- grund massiver Proteste von Immobilieneigentümern und Verbänden hat der nordrhein-westfälische Landtag am 27. Februar 2013 sein Landeswassergesetz (LWG) geändert und damit die Prüffrist für Kanaldichtigkeitsprüfungen ge- kippt. Die Verpflichtung von Eigentümern, ihren Anschlusska- nal an das Abwassernetz auf seine Dichtigkeit hin über- prüfen zu lassen, findet sich im Bundes-, Landes- und Kommunalrecht. Bis Anfang 2012 nannte die DIN 1986 Teil 30, die die allgemein anerkannten Regeln der Tech- nik definiert, als spätesten Termin für die Dichtigkeits- prüfung den 31. Dezember 2015. Hierauf bezog sich das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes. Inzwischen Hauptsitz: R&Z Rohrsanierung GmbH Gausebrink 41 48607 Ochtrup Niederlassung in Hannover: R&Z Rohrsanierung GmbH Podbielskistr. 333 30659 Hannover Tel.: 05 11 / 5 40 64 19 Niederlassung in Nürnberg: R&Z Rohrsanierung GmbH Zeltnerstr. 1–3 90443 Nürnberg Tel.: 09 11 / 88 19-73 04 Wir helfen Ihnen: TRINKWASSERLEITUNGEN SANIEREN STATT ERSETZEN Ärger mit der Versicherung? Keine Lust mehr auf Wasserschäden? Wasserrohrbrüche und Lochfraß machen Ärger und verursachen Kosten. Wir helfen Ihnen weiter, wenn Ihre Versicherung schon mit Selbstbetei- ligung droht oder Sie nicht mehr versichert sind. R&Z Rohrsanierung GmbH | Kaiser Wilhelm Ring 27–29 50672 Köln | Tel.: 02 21 / 5 69 44 46 | www.rz-rohrsanierung.de

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