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DDIV 04_2013

04 | 13  DDIVaktuell  25 Service, Software, Finanzierung Bei den meisten Banken ist der Verwalter ein Kunde wie jeder andere auch. Doch es gibt spezielle bundesweit tätige Banken, deren Service nicht bei der Kreditkarte endet. Sie haben speziell auf die Bedürfnisse von Verwaltern zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Die Wichtigsten stellen wir hier vor. von Oliver Mertens Eine Reihe von Banken hat erkannt, dass es sinnvoll sein kann, für bestimmte Geschäftskundensegmente spezielle Pro- dukte zu entwickeln. Dies gilt auch für die Wohnungswirtschaft. Kein Wunder, denn mit Instandhaltungsrücklagen und Kautionen kommen schnell hohe Sum- men zusammen, die das Geschäft attrak- tiv machen. Deshalb haben verschiedene Banken, Sparkassen und Volksbanken Pro- dukte wie Kautions- und spezielle Haus- verwalterkonten entwickelt. Allerdings sind Verwalter eine Zielgruppe mit speziellen Bedürfnissen. Ihr Business verlangt über Konten und Co hinaus ei- nen besonderen Service: kompetente Ansprechpartner bei der Bank, die das Verwaltergeschäft verstehen und zu den Bürozeiten verfügbar sind. Dass es nicht leicht ist, diese Ansprüche zu erfüllen, zeigt das Beispiel der Postbank, die ver- sucht hat, sich in der Branche zu etab- lieren. Inzwischen hat sich die Bank ganz aus dem Geschäft mit den Verwaltern zurückgezogen. Bei den verbliebenen bundesweit agierenden Banken gibt es einen Trend zur Spezialisierung. Das um- fangreichste Angebot für Verwalter ha- ben Geldinstitute, die sich auf den Sektor Wohnungswirtschaft spezialisiert haben. Hausbank München Die Hausbank München ist der Prototyp der Spezialbanken. Sie wurde 1908 als ge- nossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung von Hausbesitzern für Hausbesitzer ge- gründet. Weil das Unternehmen schon im- mer den privaten Immobilieneigentümer im Fokus hatte, entwickelten die Bayern bereits sehr früh Produkte rund um das Verwalten und bewirtschaften von Wohn­ immobilien. Für Verwalter bietet die Hausbank bundes- weit den sogenannten Verwalter-Service und die Software VS 3 an. Das ist eine Kombination aus Software, Bankdienstleis- tungen und Serviceleistungen. Die web- basierte Software VS 3 ist nutzbar für die Miet- und WEG-Verwaltung. Software und Daten liegen auf einem gesicherten Haus- bank-Server, auf den man online zugreift. Mit einer speziellen App geht das auch mit dem Ipad. VS 3 hat Schnittstellen zu MS- Office, DATEV, CRM-Systemen und den Lösungen der Wärmemessdienstleister. Alle Bankumsätze werden automatisch verbucht und in das System übernommen, Lastschrifteinzüge und Überweisungen erfolgen ebenfalls automatisiert. Um Da- tensicherung, Wartung und Aktualisierung der Software kümmert sich die Hausbank. VS 3 wird nicht gekauft, sondern monat- lich nach dem Grad der Nutzung bezahlt. Nach Aussage der Hausbank nutzen mehr als 350 Immobilienverwaltungen bundes- weit den Verwalter-Service und die Soft- ware. Darüber hinaus bietet die Hausbank ab einem Gesamtvolumen von 25.000 Euro an, die Kautionskonten über ihre Online- Foto:Pressmaster/Shutterstock.com

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