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DDIV 04_2013

04|13 DDIVaktuell 15 DDIV begrüßt EnEG-Beschluss und EnEV-Kompromiss von Martin Kaßler Das neue Energieeinsparungsgesetz (EnEG) ist am 15. Mai im Bundestag verabschiedet worden. Nach langem Hin und Her haben die Regierungsparteien dem Vorschlag des zuständigen Bauausschusses zur Änderung des EnEG zugestimmt. Nun kann die Än- derung der Energieeinsparverordnung (EnEV), die nur auf Grundlage des Geset- zes verabschiedet werden kann, voraus- sichtlich im Juli im Bundesrat abschließend beraten werden. „Als Spitzenverband der hauptberuflichen Immobilienverwalter begrüßen wir den Bun- destagsbeschluss der EnEG und die Einigung bei der EnEV außerordentlich. Wir sind froh, dass dabei die Eigentümer von Wohnraum berücksichtigt wurden und es keine Ver- schärfung der energetischen Anforderungen bei Bestandsbauten geben wird. Dies war eine zentrale Forderung des DDIV im laufen- den Verfahren“, sagt Wolfgang D. Heckeler, Präsident des Dachverbands Deutscher Im- mobilienverwalter (DDIV). Keine Nachrüstungspflicht für den Bestand In der novellierten EnEV, die dem Bun- desrat mit dem EnEG vorgelegt wird, ist die Anhebung der Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von neuen Ge- bäuden geplant. Die Bundesregierung will den Effizienzstandard für Neubauten in zwei Stufen um jeweils 12,5 Prozent anhe- ben. Der DDIV interpretiert den Entwurf als großen Erfolg für Wohnungseigentü- mer und Immobilienverwalter, da keinerlei zusätzliche energetische Verschärfungen bei Bestandsbauten vorgesehen sind. Vor Inkrafttreten der EnEV muss jedoch der Bundesrat dem EnEG zustimmen. Ist dies der Fall, wird der Kabinettsentwurf der EnEV, die dem Bundesrat bereits vorliegt, im Juli zum Beschluss gestellt. Das Ener- gieeinsparungsgesetz ist Grundlage für die geplante Neuregelung der Energieeinspar- verordnung. Während für das EnEG nur die Zustimmung des Bundestags und der Bundesregierung erforderlich ist, kann eine geänderte Verordnung nur mit der Zustim- mung des Bundesrats zu Stande kommen. www.ddiv.de Verbraucherschutz mit Verwalter-Checkliste von Stephanie Benusch Wie finden Wohnungsei- gentümer den passenden Verwalter für ihr Immobilien-Vermögen? Auf welche Punkte müssen sie besonders achten? Und wie erkennt man schnell und ein- fach, ob der Verwalter einen professio- nellen Betrieb führt? Diese und weitere Fragen beantwortet eine Checkliste für Wohneigentümer, die deren Suche nach dem richtigen Verwalter erleichtern soll. Verwaltung ist Vertrauenssache Immobilienverwaltung ist Vertrauens- sache. Es geht dabei nicht nur um die monatliche Abrechnung, sondern um enorme Vermögenswerte, die bewahrt werden müssen. Dementsprechend groß ist die Verantwortung, die auf dem Be- rufsstand des Immobilienverwalters las- tet. Jedoch ist die Verwaltertätigkeit kein anerkannter Beruf: sie ist weder ein Aus- bildungsberuf noch gibt es Mindestvo- raussetzungen für die Berufswahl. Auch Aus- und Fortbildung sind jedem ein- zelnen Verwalter überlassen. Die neue Checkliste greift wichtige Kernfragen der Tätigkeit heraus und gibt Wohnungsei- gentümern wichtige Hilfestellungen. Übersichtliches Prüfverfahren Das Papier ist in fünf Bereiche geglie- dert, zu denen jeweils die für Eigentü- mer wichtigsten Prüfkriterien abgefragt werden: Auswahlverfahren, Vertragsge- staltung, kaufmännische Geschäftsfüh- rung, Finanz- und Vermögensverwaltung und technische Verwaltung. Darüber hinaus enthält die Checkliste zahlreiche Hinweise für die Eigentümer auf gel- tende Rechtslagen und einzuhaltende Vorschriften sowie wertvolle Tipps zur Vermögensverwaltung und die War- nung vor Billig-Anbietern. Wichtig ist beispielsweise die positive Antwort auf die Frage, ob als Kontoinhaber die Ei- gentümergemeinschaft eingetragen ist. Das gilt auch für die Rücklagenkonten. Erst jüngst machten Fälle in Süddeutsch- land Schlagzeilen, in dem Verwalter in betrügerischer Absicht Rücklagen in Millionenhöhe veruntreuten. www.ddiv.de Wolfgang D. Heckeler, Präsident des Dachver- bands Deutscher Immo- bilienverwalter (DDIV)

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