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DDIV 04_2013

04 | 13  DDIVaktuell  9 Zinslage geht auch der VR Branchenreport der Deutschen Volks- banken und Raiffeisenbanken davon aus, dass Wohnungsverwalter auch in Zukunft vom kräftigen Aufschwung des Wohnungsbaus profitieren werden. Der Zuwachs an Eigentumswohnungen stärkt in der Folge auch die Rolle und den Markt von Immobilienver- waltungen. Es ist daher wenig überraschend, dass 40 Prozent aller Befragten mit weiteren Gewinnsteigerungen rechnen. 38 Prozent gehen von einem gleichbleibenden und nur 8 Prozent von einem negativen Wachstum aus. Fokus liegt auf Hauptaufgaben – Rechtsberatung und Baumaßnahmen zählen nicht dazu Immobilienverwalter wollen mittelfristig Rechtsberatung (50 Pro- zent aller Unternehmen) und größere Baumaßnahmen (41 Pro- zent aller Befragten) outsourcen. Hingegen scheinen Buchhaltung, Controlling, Personalbeschaffung, Betriebskostenabrechnung und Personalentwicklung zu den Hauptaufgaben der Unterneh- men zu gehören, die Verwalter nicht aus der Hand geben wollen. Dem gegenüber stehen viele Verwalter einer Auslagerung von Wärmecontracting und Forderungsmanagement offen gegenüber. Die Strukturerhebung ergab zudem, dass Transaktionen von Firmen oder Unternehmensteilen nur selten geplant sind: 16 Prozent planen einen Kauf, wohingegen nur vereinzelte Unter- nehmen über einen Verkauf oder eine familieninterne Nachfolge nachdenken. Softwaremarkt nur sehr klein Beim Thema Verwaltungs-Software scheinen Unternehmen zu- frieden mit dem zu sein, was sie bereits verwenden. Die Umfrage ergab nur ein sehr geringes Interesse an webbasierter Software: Zweidrittel aller Befragten planen keine Umstellung auf eine rein webbasierte Lösung, nur rund 8 Prozent können sich eine Nut- zung vorstellen. Bei der Produktauswahl spielen für Verwalter der Leistungsumfang und der Service die größte Rolle. Der Preis ist bei der Auswahl von Software eher nachrangig. Qualifiziertes Personal dringend benötigt Fast dreiviertel aller Unternehmen sehen Schwierigkeiten, künftig qualifizierte und kompetente Mitarbeiter zu gewinnen. Bei grö- ßeren Verwaltungsunternehmen steigt die Zahl sogar auf über 80 Prozent. Diese Ergebnisse bestärken den DDIV in seiner Ar- beit, sich auch weiterhin für die Aus- und Weiterbildung einzu- setzen. Gleichzeitig deuten die Ergebnisse an, dass stärker an der Attraktivität des Tätigkeitsfelds und am Image des Immobilienver- walters gearbeitet werden muss, um fähiges Personal anwerben zu können. gestiegen gleichbleibend gefallen n. a. Wie schätzen Sie den Gewinntrend (= Ergebnis vor Steuern) für 2012 im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr (2011) ein? 10 – 50 000 WE Personalaufwand Sonstige Kosten Raumkosten Kfz-Kosten Betriebliche Steuern Materialeinkauf Bezogene Leistungen Werbe-, Reisekosten Reparatur / Instandhaltung Aus-, Weiterbildung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Welche Kostenstruktur (gemäß der Struktur der Gewinn- und Verlust­ rechnung) hatte ihr Unternehmen im letzten Geschäftsjahr (2011)? 10 – 50 000 WE Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie innerhalb der nächsten fünf Jahre auf eine rein webbasierte Lösung bei Ihrer Verwaltungssoftware umsteigen? 10 – 50 000 WE Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie sich eine Verwaltersoftware über ein Mietmodell beschaffen, anstatt über einen Kauf? 10 – 50 000 WE 1 66 % 2 19 % 3 8 % 4 7 % 1 47 % 2 28 % 3 18 % 4 7 % 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 3 4 1 2 3 4 40 % 38 % 8 % 13 % 10 % 10 % 0 % 0 % 20 % 20 % 30 % 30 % 40 % 40 % 50 % 50 % gering gering mittel mittel hoch hoch n. a. n. a. 1 1 2 2 3 3 4 4 46 20 7 6 6 4 4 2 3 2

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