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DDIV 04_2013

POLITIK & AKTUELLES 8  DDIVaktuell 04 | 13 WEG-Verwaltung ist Hauptgeschäft der Verwaltungsunternehmen Die Verwaltung von WEGs ist das Kerngeschäft der befragten Verwaltungen. Mit rund 63 Prozent entfällt der größte Anteil der Tätigkeit auf die Betreuung von Wohnungseigentümerge- meinschaften. Miethausverwaltung (15 Prozent) tritt ebenso wie Sondereigentumsverwaltung (8 Prozent) in den Hintergrund des Tätigkeitsfelds. Auffallend ist das Ergebnis der sehr großen Verwal- tungen mit mehr als 3000 verwalteten Einheiten, bei denen die sonstige Verwaltung die zweitgrößte Rolle spielt. Gewerbeverwal- tung wird bei allen befragten Verwaltungen nur minimal betrieben. Unternehmen sogar über 1000. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass pro Mitarbeiter mehr Wohneinheiten verwaltet werden, je größer das Unternehmen ist. Größere Unternehmen sind durch effektivere Organisationsstrukturen besser in der Lage, die ge- nerell anfallenden Betriebsaufgaben und Grundkosten besser zu verteilen als kleinere Unternehmen. So kann der Aufwand für Administration, Personal und Buchhaltung von eigenen Fachkräf- ten betreut werden, während dies in kleinen Unternehmen von den Mitarbeitern zusätzlich erledigt werden muss. Damit bleibt kleineren Unternehmen weniger Zeit für die eigentliche Verwal- tungstätigkeit. Verwaltungsoptimum bei kleineren und mittleren Unternehmen noch nicht erreicht Während kleine Unternehmen mit bis zu 400 Einheiten nur rund 140 WEG-Einheiten pro Mitarbeiter verwalten, sind es bei den mittleren Unternehmen rund 330 Wohnungen und bei großen Die Strukturerhebung brachte zudem hervor, dass der Ist-Zu- stand der verwalteten Einheiten pro Person bei allen Unterneh- men noch unter dem Optimum liegt. Es lässt darauf schließen, dass Unternehmen noch freie Kapazitäten der Mitarbeiter sehen. Die Differenz lag bei allen Größenklassen bei durchschnittlich 40 Wohneinheiten. Lediglich die derzeitige Mietshausverwaltung bei großen Unternehmen mit mehr als 3000 verwalteten Einheiten übersteigt das angestrebte Optimum. Stabiler Umsatz und gute Wachstumsaussichten bei allen Unternehmen Im Vergleich von 2011 zu 2012 ist der Jahresumsatz bei der Hälf- te aller Unternehmen gestiegen. Besonders profitieren konnten die kleinen und mittleren Verwaltungsunternehmen, während die großen Firmen einen mehrheitlich gleichbleibenden Umsatz ver- zeichneten. Die Verwalterbranche blickt positiv in die Zukunft und rechnet mit einem weiteren Umsatzwachstum in den kommenden Jahren. Nach Angaben des Verbandes deutscher Pfandbriefban- ken (vdp) liegen besonders Eigentumswohnungen im Trend. Die Kaufpreise sind im ersten Quartal 2013 um 5,7 Prozent gestiegen. Durch die konstant hohe Nachfrage nach Wohnraum und Wohn- eigentum in Ballungsgebieten und Großstädten sowie die günstige rieren. Das Ergebnis lässt darauf schließen, dass Verwaltungsun- ternehmen auch bei der Auswahl von Dienstleistern eher auf regionale Kooperationen setzen. WEG-Verwaltung Optimum Miethaus-Verwaltung Ist Sondereigentums-Verwaltung Gewerbe-Verwaltung Welchen räumlichen Markt deckt ihr Unternehmen ab? 10 – 400 WE Wie viele Einheiten verwaltete ihr Unternehmen im Geschäftsjahr 2011? 10 – 50 000 WE Wie viele Einheiten wurden in ihrem Unternehmen in 2011 im Durchschnitt pro Mitarbeiter verwaltet und wo sehen Sie das Optimum? 10 – 50 000 WE 1 500 400 300 200 100 0 2 3 4 5 regional lokal (Stadt, Gemeinde) überregional (deutschlandweit) international n. a. 1 2 3 4 5 8 % 8 % 0 % 0 % 85 % 1 2 3 4 5 6 1034 258 125 32 184 1632 Gesamt davon WEG-Verwaltung davon Miethaus-Verwaltung davon Sondereigentums-Verwaltung davon Gewerbe-Verwaltung davon sonstige Verwaltung 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 20 % 1 0 % 40 % 2 60 % 2 80 % 3 100 % 5000 1000 1500 2000

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