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DDIV 03_2015

Kleinanzeigen Hier könnte auch Ihre Klein­anzeige stehen, weitere ­Informationen ­ erhalten Sie bei: Isabella Gnirß, ­Mediaberatung Tel.: +49 89 419694-32, ignirss@avr-verlag.de Verwalterausbildungen: Staatlich geprüfte Fernlehrgänge und/oder Immobilien-Berufsfachstudium nach dem Rahmenstoffplan der IHK Infos: www.immobilien-institut.de Aus alt mach neu Als Alternative bietet sich bereits seit dem Jahr 2005 ein innovatives Verfahren an, das die maroden Leitungen von innen saniert und nachhaltig auf den heutigen Stand der Technik bringt. Im Unterschied zu den damals verwendeten Kunststofflei- tungen haben heutige Heizungs-PE-Rohre u. a. eine Sperrschicht aus Ethylen-Vinylal- kohol-Copolymer (EVOH), die die Sau- erstoffzufuhr zuverlässig unterbindet. Bei der neuen Rohrinnensanierung wird auch in alte Heizungssysteme ein Innenbe- schichtungsmaterial aus viskosem Harz eingetragen, das eine zuverlässige Sauer- stoffbarriere bildet. Im Rohrinnern wird somit weitere Verschlammung verhindert, die mit der Beschichtung versiegelte Heiz- schlange ist wie neu – und arbeitet wieder effizient. Gezielte Diagnose Selbst Sachverständige haben es Jahre nach dem Einbau oft schwer, den wahren Zustand einer Fußbodenheizung von au- ßen einzuschätzen. Ohne bauliche Maß- nahmen werden zuverlässige Ergebnisse bei der Zustandsanalyse daher am besten durch die Kombination verschiedener Diagnoseinstrumente erzielt. Mit einem mobilen Labor werden alle Daten aus der Fußbodenheizung erkundet, um genaue Schlussfolgerungen über Alterung und Zustand der Kunststoffrohre treffen zu können. Zusätzlich zur Wasser- und Zu- standsanalyse hilft bei vorhandenen Un- dichtigkeiten nur der „tiefere“ Einblick. Mit einer thermografischen Analyse erhält der Fachmann eine Art „Röntgenbild“ der Fußbodenheizung. Mit Know-how kann zwischen altersbedingten Schäden und In- stallationsmängeln differenziert werden. Beginnen die Kunststoffrohre zu versprö- den, lässt sich ihr Totalersatz durch eine Sanierung verhindern. Der Estrich muss währenddessen nicht aufgerissen, die Wohnung nicht geräumt werden. Reinigung von innen und Beschichtung Zur Sanierung wird zunächst sämtliches Restwasser mit Druckluft aus dem Heiz- system geblasen. Anschließend werden die Rohrinnenflächen mit einem Abra- sivgemisch von Schlammrückständen und Verkrustungen gereinigt. In die nun Fotos:©MuellekJosef/Shutterstock.com;FotostudioJasminSzabo;TGARohrinnensanierungAG blanken Rohrleitungen wird die Beschich- tungsmasse per Luftstrom in den Heiz- schlangen feinverteilt und mit Hilfe eines Kalibrierwerkzeugs gleichmäßig hauchdünn auf die Innenwände aufgetragen. Nach ca. 48 Stunden ist das Material ausgehärtet, im alten Rohr ein neues entstanden, das die Lebensdauer der Fußbodenheizung um bis zu 25 Jahre verlängern kann. Das Ver- fahren eignet sich für Fußbodenheizungen aus Kunststoff ab 10 mm Innendurchmes- ser, sofern noch mindestens 20 bis 30 Pro- zent der Stabilisatoren darin enthalten sind, und ist nach zwei bis drei Tagen pro Wohnung abgeschlossen. Die Heizungs- anlage bleibt dabei in Betrieb. Die Kosten belaufen sich auf etwa ein Fünftel bis ein Drittel der herkömmlicher Sanierungen und sind derzeit mit bis zu 10 ­Prozent durch KfW-Mittel förderungs­fähig. Rissig und spröde gewordene PE-Rohre mit Ablagerungen Sandgestrahltes und innen neu beschichtetes PE-Rohr nach der Sanierung 1 2 1 2 Tel.: +4989419694-32, ignirss@avr-verlag.de 12

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