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DDIV 03_2015

ten Umstände sorgfältig aufklären. Hierzu gehört in jedem Fall die Gemeinschaftsordnung. Zumindest in den nächsten Jahren werden Gemeinschaftsord- nungen, die die Ladeproblematik regeln, z. B. einen Anspruch auf Einrichtung durch die Gemeinschaft oder zumindest eine Pflicht zur Duldung einer La- destation, sicherlich eine seltene Ausnahme sein. Es gibt sie aber bereits heute! Nicht nur deswegen muss ein Verwalter, der die Rechtslage feststellen möchte, zunächst einmal dort hineinschauen. Dabei kann er auf Vereinbarungen stoßen, die bau- liche Veränderungen in der Anlage durch einfache oder qualifizierte Mehrheit zulassen oder sie gar ein- zelnen Eigentümern gestatten. Letzteres ist etwa der Fall, wenn Inhabern von Sondernutzungsrechten an Kfz-Stellplätzen die Befugnis eingeräumt wird, ihren Abstellplatz durch eine Absperrvorrichtung zu si- chern oder einen Carport zu bauen. Das hat zwar auf den ersten Blick nichts mit einer Ladesäule zu tun. Jedoch muss man sich fragen, ob eine ergänzende Auslegung der Gemeinschaftsordnung vorzunehmen ist, insbesondere wenn das Phänomen elektrisch be- triebener Fahrzeuge zum Zeitpunkt, als die Gemein- schaft entstand, noch Zukunftsmusik war. Obwohl im Grundbuch eingetragene Vereinbarungen streng, vor allem nach ihrem Wortlaut ausgelegt werden, gestattet der BGH unter bestimmten Voraussetzun- gen eine Ergänzung. Sofern die von einer Ladeein- richtung ausgehenden Beeinträchtigungen für die Miteigentümer nicht größer sind als die, die von der gestatteten Veränderung ausgingen, liegt eine ergän- zende Auslegung nahe. Allerdings sollte unbedingt die Stellungnahme eines Fachmanns zur konkret be- troffenen Gemeinschaftsordnung eingeholt werden, bevor die Arbeiten aufgenommen werden. Liegt eine Modernisierung vor? Fehlen einschlägige Vereinbarungen, richtet sich die Rechtslage also ausschließlich nach dem Gesetz, muss der Verwalter bedenken, dass die erforderlichen Eingriffe in das gemeinschaftliche Eigentum eine Modernisierung nach § 22 Abs. 2 WEG sein könn- ten. Das mag zunächst abwegig klingen, ist es aber Gemeinschaftsordnung: Eine ergänzende Auslegung ist mitunter möglich. deutschetelekabel – Die Zukunftsvernetzer Die Zukunft des Wohnens hat längst begonnen. In atemberaubendem Tempo wachsen die Standards für Wohnkomfort: Die Bewirtschaftung,Verwaltung und Erhaltung immobiler Werte stellt höchste Anforderungen an die Wohnungswirtschaft. Ein stabiles Fundament ist dieVoraussetzung für Kundenattrak- tivität und Leistung auf dem Gebiet der vernetzten Kommuni- kation.Vertrauen Sie auf die moderne Medienversorgung und leistungsfähige Infrastruktur von deutschetelekabel. Für Ihre bestmögliche Versorgung haben sich 2014 mit der DTK Deut- sche Telekabel GmbH und der PrimaCom Berlin GmbH zwei innovative Unternehmen der Branche zusammengeschlossen. So gelingt es uns, Kompetenzfelder aus zukunftsorientierten Netzkonzepten, kundennahen Serviceleistungen und über 30 Jahren Erfahrung im nationalen Multimedia- und Tele- kommunikationsgeschäft mit Wohnungsunternehmen unter der Marke deutschetelekabel erfolgreich zu bündeln. Vernetzen Sie Ihre Immobilien mit dem Glasfasernetz von deutschetelekabel und legen Sie den Grundstein für inno- vative Lösungen und ein effizientes Objektmanagement. Mit Hilfe zukunftssicherer Technologien für stabile Fernseh-, Internet- und Telefonversorgung steigern Sie das Sicher- heitsgefühl und den Wohnkomfort für Ihre Mieter. Gern un- terstützen wir Sie auch bei der Suche nach telemetrischen Lösungen zur Komplettierung Ihrer Immobilien. Hierbei stehen wir Ihnen jetzt und in Zukunft als langfristiger, ver- lässlicher und erfahrener Partner der Wohnungswirtschaft beratend zur Seite. deutschetelekabel Eine Marke der primacom-Gruppe. Messe-Allee 2 04356 Leipzig www.deutschetelekabel.de wohnungswirtschaft@dtk-primacom.de Anzeige

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