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DDIV 03_2015

32  DDIVaktuell 03 | 15 TITELTHEMA Mobile Metering macht den Stromzähler mitsamt der Kommunikations- und Autorisierungstechnologie mobil. unwirtschaftlich und führen dazu, dass sich die hohen Kosten regelmäßig auf der Seite des Ladepunktanbieters ­kumulieren. Alternative: Systeme auf Grundlage mobiler Stromzähler Einen neuen Ansatz nutzen Systeme auf Grundlage mobiler Abrechnungstechnik: „Mobile Metering“ macht den Stromzähler mitsamt der Kommunikations- und Autori- sierungstechnologie mobil. Zwei Varianten sind dabei möglich: Entweder wird die Tech- nologie ab Werk in das Fahrzeug eingebaut oder – das ist momentan gängige Praxis – in ein intelligentes Ladekabel integriert. Es re- duziert den Ladepunkt auf eine möglichst einfache und kosten- günstige Systemsteck- dose, die lediglich noch in der Lage sein muss, mit dem Kabel zu kommunizieren. Das intelligente Lade- kabel „weiß“, wo es eingesetzt wird. Die Steckdose ist in solchen Systemen nicht mehr für die Autorisierung, Mes- sung, Kommunikati- on und Abrechnung verantwortlich. Diese Aufgaben übernimmt das Kabel. Wesent- lich geringere Kosten für Anschaffung und Installation der Sys- temsteckdosen sind die Folge. Zudem ver- ursachen diese auch geringere Kosten im Betrieb, und die in ei- nem MFH angebote- ne Infrastruktur lässt sich einfach erweitern: Weitere Ladepunk- te können eingerichtet werden, ohne dass Stromzähler und Abrechnungstechnologie erneut hohe Kosten verursachen. Dazu wer- den lediglich zusätzliche Aufputzsteckdosen installiert, die auch mit Hausstrom versorgt werden können. Gerade dieser Punkt ist für geringe Installationskosten in vielen Fällen entscheidend. Nutzergerechte Kostenverteilung Weil sich die „Intelligenz“ nun im Ladekabel des Verbrauchers befindet, trägt im Mobile Metering System derjenige, der sein Auto lädt, als Verursacher der Kosten für Mess- stellenbetrieb und Abrechnung diese nun selbst. Dasselbe gilt für den von ihm ver- brauchten Strom: Er wird transaktionsgenau erfasst und dem Besitzer des Elektrofahr- zeugs in Rechnung gestellt. Das Besonde- re für den Besitzer des Elektroautos: Da Verträge zur Strombelieferung immer mit dem Stromzähler verknüpft sind, kann er den Stromanbieter und -tarif selbst wählen. So lädt er – wo und wann auch immer das Fahrzeug geladen werden soll – zu den- selben Konditionen. Immobilienverwalter bzw. -eigentümer, die im Mobile Metering System als Ladepunktanbieter fungieren, haben dabei nur noch einen Vertragspart- ner, mit dem sie den bei ihnen geladenen Strom abrechnen – unabhängig davon, wie viele Mieter oder Wohnungseigentümer die Ladepunkte nutzen. Der Verwaltungs- aufwand ist minimal, und die Freiheit für E-Auto­fahrer geradezu grenzenlos. So funktioniert die Abrechnung Die Systemsteckdose wird beim Mobile Metering System hinter dem bereits vor- handenen stationären Zähler angeschlos- sen. Der mobile Zähler im Ladekabel ist

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