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DDIV 03_2015

16 DDIVaktuell 03|15 TITELTHEMA 43 10 Tipps für den Einkauf von Strom und Gas Der richtige Energieversorger, marktkonforme Preise, Vertragsgestaltung, Abrechnung, bedarfsgerechter Service – worauf ist zu achten? Das raten die Partner-Unternehmen des DDIV: die Premiumpartner EKB Energiekostenberatung GmbH und MVV Energie AG sowie der Kooperationspartner RhönEnergie Fulda GmbH. Die Vertragsgestaltung Ein häufiger Fehler bei Energielieferverträgen ist, dass der Ver- walter als Kunde oder Leistungsempfänger ausgewiesen wird. Vertragspartner des Versorgers ist jedoch der Eigentümer oder die WEG. Der Verwalter handelt lediglich in Vollmacht und fungiert als Rechnungsempfänger. Das muss im Vertrag auch so festgehal- ten sein, damit Sie als Verwalter nicht für mögliche Zahlungsaus- fälle haftbar gemacht werden können. Die Handlungs- vollmacht Klären Sie mit der WEG im Vor- feld die Vertretungsvollmachten und in welchem Umfang und mit wel- chen Laufzeiten Verträge unterzeichnet werden dürfen. So können Sie kurzfris- tig auf die sich immer wieder ergeben- den Markt-Chancen reagieren. 1 2 DIE ANGEBOTSANFRAGE Treffen Sie eine Vorauswahl in Frage kommender Lieferanten, Preismodelle, Services und Laufzeiten. Achten Sie insbesonde- re auf die Servicequalität und die Betreuung der Anbieter. Eine Spezialisierung mit entsprechenden Angeboten für die Wohnungswirt- schaft ist von Vorteil. Je genauer die Informationen sind, die Sie einem möglichen Versorger liefern, desto passgenauer und belastbarer wird das Angebot sein – und umso sicherer die Budgetplanung. Auf jeden Fall sollten Sie neben dem Jahresverbrauch auch Anzahl und Anschrift der zu beliefernden Objekte nennen. Dazu sind der geschätzte Jahresverbrauch (anhand der Vorjahresrechnung) und der gewünschte Abrechnungstur- nus wichtig, bei größeren Verbrauchsstellen auch der Lastgang. Kommt es dann zum Versorgerwechsel, benötigt der neue Versorger darüber hinaus die Zählernummer oder Zählpunktbezeichnung. DER ANGEBOTS- VERGLEICH Vergleichen Sie die Jahreskosten. Nur so sind die Konditionen objektiv zu beurtei- len. Unterschiedliche Preismodelle (Grund- preise, Boni etc.) können irreführend sein. Für den Verwalter ist wichtig, dass im Angebot des Versorgers die Kostenbestandteile so detailliert wie möglich dargestellt werden. Das erleichtert den Vergleich. Tarife, die lediglich einen Arbeits- und einen Grundpreis enthalten, sind häufig intransparent und für die Eigentümer nicht gut nachvollziehbar. Detailkenntnis bei den Kos- ten – wie beispielsweise die Darstellung von Netzentgelten sowie Steuern und Abga- ben – erspart mögliche Erklärungsnöte gegenüber den Eigentümern. Fotos:©JiriHera/Shutterstock.com 12

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