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03|14 DDIVaktuell 7 DDIV gibt Stellungnahme ab Zum Referentenentwurf zur FATCA-USA-Umset- zungsordnung hat der DDIV eine Stellungnahme an das Bundesministerium der Finanzen ausgehändigt. Es geht um die Frage, ob für Verwalter bei WEG-Konten mit Instand- haltungsrückstellungen von mehr als 250.000 US-Dollar, die bei Finanzinstituten geführt und verzinslich angelegt sind, eine Prüfungs- und Meldepflicht besteht. Der DDIV lehnt die Auskunftspflicht ab und regt eine Überarbeitung des Entwurfes an. Die Zahl internationaler Wohnungseigentümer in Deutsch- land steigt enorm – gerade in den Ballungsgebieten und Innenstädten von Hamburg, München und Berlin nimmt ihr Anteil stetig zu. So sind in nahezu jeder Wohnungs- eigentümergemeinschaft der Hauptstadt unter anderem auch US-amerikanische Bürger zu finden. Um sie geht es beim Referentenentwurf zur FATCA-USA-Umsetzungs- Umsetzungsverordnung FATCA-USA- verordnung des Bundesministeriums der Finanzen vom 24. Februar 2014. Er sieht daher eine Meldepflicht für Konten mit Instandhaltungsrückstellungen von mehr als 250.000 US-Dollar vor. Der DDIV lehnt eine solche Pflicht zur Selbstauskunft der WEG ab, weil weder der Immobi- lienverwalter noch einzelne Mitglieder der WEG Inhaber des Rücklagenkontos sind, sondern die WEG als Einheit. Eine Auflistung einzelner Mitglieder der Eigentümerge- meinschaft ist demnach nicht zulässig, zumal das Instand- haltungsrückstellungskonto nach §20 EStG versteuert wird. Es spielt daher keine Rolle, ob Mitglieder der WEG US- amerikanische Staatsbürger sind. Nach Meinung des DDIV ist lediglich die WEG als Rechtsträger relevant. Die Gefahr der Steuerhinterziehung besteht demnach nicht. Die de- taillierte Stellungnahme ist auf der Website des DDIV zu finden: www.ddiv.de Fotos:©ArTono/Shutterstock.com;w.r.wagner/pixelio.de Trotz etlicher Schwierigkeiten hält die Bundesregierung an ihren Klimazielen für 2050 fest. Sie können aber nur mit einer deutlichen Reduzierung des Energiever- brauchs in Gebäuden erreicht werden, der allein für Heizung und Warmwas- ser nahezu 31 Prozent des Gesamtver- brauchs in Deutschland ausmacht. Doch gerade Sanierungen in Wohnungsei- gentümergemeinschaften verlaufen schleppend. In diesem Bereich gelten 70 Prozent noch immer als unsaniert, ledig- lich 1,7 Prozent sind vollmodernisiert. Sanierungsstau im WEG-Bestand: Woran liegt’s? DDIV-Umfrage zur Nutzung von KfW-Förderprogrammen Private und kommunale Wohnungsun- ternehmen hingegen sanieren deutlich erfolgreicher. Liegt das allein an langen WEG-Abstimmungsprozessen? Oder haben Eigentümer eine zu geringe Liqui- dität? Welche Rolle nimmt der Verwal- ter bei Sanierungsprozessen ein? Bereits 2011 ergab eine Umfrage unter Verwal- tern, dass nur jeder 20. die KfW-Förder- programme sehr gut kennt. Wie ist es heute? Was sind die größte Sanierungs- hemmnisse in der WEG? Das will der DDIV erfahren! Daher rufen wir gemein- sam mit der KfW zur Teilnahme an einer Umfrage zur energetischen Sanierung und Nutzung der KfW-Förderprogramme auf. Bis zum 15. Mai können Immobilienver- walter in einer 5-Minuten-Umfrage ihre Erfahrungen und Einschätzungen ano- nym mitteilen: www.ddiv-umfragen.de Wir hoffen auf eine rege Beteiligung!

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