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1 2 03|14 DDIVaktuell 57 Großes Interesse am Austausch: die Teilnehmer des diesjährigen Gesprächs Ulrich Müller, MdL, und Vorsitzender des Ausschusses Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit Wolfgang D. Heckeler 1 2 2. Parlamentarisches Mittagessen mit Landtagsabgeordneten Die Mitglieder des Ausschusses Um- welt, Klima und Energiewirtschaft hat der VDIV Baden-Württemberg diesmal ins Stuttgarter Hotel am Schlossgarten ein- geladen. Von 19 möglichen Teilnehmern folgten 17 Landtagsabgeordnete aus den Fraktionen CDU, SPD, Grüne sowie FDP/ DVP sowie 2 Parlamentarische Berater der Einladung zum Gespräch. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis und zeigt ein deutliches Interesse am Austausch mit dem VDIV. Von Seiten des VDIV nahmen der komplette Vorstand, Vertreter des Beirates sowie die Geschäftsführerin teil. Ziel dieses Gesprächsaustausches war es, zum einen den Verband als kompetenten Ansprechpartner rund um die Immobilien- wirtschaft kennenzulernen sowie den Ab- geordneten einen Einblick in die aktuelle Lage und die täglichen Herausforderungen der Verwalterbranche zu geben. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang D. Heckeler stellte vor allem die folgenden Punkte in den Fokus seiner Rede: Qualität der Wohnungsverwaltung und Zugang zum Verwaltermarkt Energetische Sanierung aus Sicht des Verwalters Diskriminierung des Verwalters bei der Einsichtnahme des elektroni- schen Datenbankgrundbuchs Er verdeutlichte eindrucksvoll, dass der VDIV gemeinsam mit dem Dachverband als ein Minimum an gesetzlichen Rahmen- bedingungen die Einführung der Pflicht zur Vermögensschadenshaftpflichtver- sicherung, einer Vertrauensschadens- versicherung sowie den Abschluss einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversiche- rung fordert. VDIV-Beirat Andreas Veit führte zum The- ma EWärmeG in Baden-Württemberg aus, dass die avisierte Erhöhung des An- teils erneuerbarer Energien beim Heizungsaustausch im Bestand von 10 auf 15 Prozent nach Einschätzung des Verbandes und aus Erfahrung mit vielen Eigentümerversamm- lungen dafür sorgen wird, dass die Mehrheit der bestehenden Eigentümerge- meinschaften auf Grund der anfallenden Mehrkosten die Erneuerung der Heizkes- sel soweit als möglich zeitlich verschieben werden. Dies hat zur Folge, dass die beste- henden Heizungen nur repariert und eben nicht ausgetauscht werden. Somit werden Einsparpotentiale des Verbrauchs von fos- silen Brennstoffen, die sich allein aus dem Austausch alter Heizungen ergeben, nicht genutzt. Neue Heizungen verfügen über moderne und intelligente Regelungstech- niken, die ungenutzt bleiben. Der Verband gab der Landesregierung die dringende Empfehlung, den Einsatz erneu- erbarer Energien beim Heizungsaustausch nicht zu verschärfen und gleichzeitig einen Modernisierungsfahrplan zuzulassen, der notwendige Maßnahmen über einen länge- ren Zeitraum vorsieht. Damit wären WEGs in der Lage, das für die Umsetzung notwen- dige Kapital im Laufe der Zeit aufzubringen bzw. anzusparen. Selbstverständlich wären auch steuerliche Abschreibungsmöglich- keiten – wenn auch nur für einen Teil der Wohnungseigentümer – hilfreich. Alois Reutlinger (VDIV-Aufsichtsrat) infor- mierte darüber, dass die EEG-Novelle 2012 Änderungen der umsatzsteuerlichen Be- handlung von Energie, die aus Photovolta- ik- und KWK-Anlagen gewonnen wird, mit sich bringt und damit die Abschaffung des Eigenverbrauchsbonus. Er verdeutlichte die Problematik der Besteuerungsunklar- heiten beim Thema Blockheizkraftwerk sehr anschaulich und praxisnah. Der Premiumpartner des VDIV Baden- Württemberg TÜV Süd Industrie Service GmbH informierte die Landtagsabgeord- neten mit seinem Vortrag zur „Energie- Effizienz in Gebäuden“. Der Ausschussvorsitzende Ulrich Müller, MdL, dankte dem VDIV für die Einladung, die übermittelten Informationen und für den regen Austausch. Er sicherte dem VDIV weiterhin Gesprächsbereitschaft und, wo es möglich ist, auch Unterstützung zu.

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