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GEBÄUDE & TECHNIK 30 DDIVaktuell 03|14 Wärmedämmung Verbundsysteme – Effizienz, die sich bezahlt macht. Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) fördern die Behaglichkeit in Wohnräumen, schützen die Bausubstanz, verringern durch höhere Innenwandtemperaturen das Risiko von Schimmelbildung und senken die Heizkosten. Die Investition in ein entsprechendes Fassadensystem ist die wohl effizienteste Variante zur Reduktion des Verbrauches von wertvollen Rohstoffen und Energie sowie der Emission von Schadstoffen. Mehr als in den meisten Be- reichen des Bauwesens zahlt die Investiti- on sich über die Jahre durch Einsparungen aus. Für die objektive und umfassende Bewertung hinsichtlich der Relevanz für die Umwelt zählt nur eins: die Ökobilanz. Für Wärmedämm-Verbundsysteme fällt sie nachweisbar positiv aus. Unterschiedliche Systeme Wenn man sich grundsätzlich für eine Fassadendämmung entschieden hat, gibt es möglicherweise noch eine Vielzahl von Fragen auf dem Weg zur Auswahl des passenden Systems. Im Folgenden soll in einer kompakten Übersicht auf die wich- tigsten Aspekte eingegangen werden. Die angebotenen Dämmsysteme unterschei- den sich in vielfältiger Art und Weise. Sie müssen die baurechtlichen Anforderungen generell und objektbezogen erfüllen, den Wünschen von Architekten und Bauher- ren entsprechen und sich im Wettbewerb der Anbieter mit möglichst differenzieren- den Angeboten hervorheben. Generelle Anforderungen Ein Wärmedämm-Verbundsystem besteht aus mehreren Lagen, die kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Das Kern- produkt ist die Dämm- platte, die außen auf das Mauerwerk aufgebracht wird, es wie ein wärmen- der Mantel schützt und den Verlust von Heizenergie verhindert. Die Befestigung der Dämmplatte er- folgt mittels Kleber und ggf. Dübeln. Auf der lückenlos verlegten Dämm- stofflage wird eine Beschichtung aus A r m i e r u n g s m ö r- tel und dem zugehörigem, eingebetteten Armierungsgewebe aufgebracht. Abschließend werden als finale Schichten z. B. Putz und Farbanstrich aufgetragen, u. a. aus Gestaltungsgründen und um vor Witte- rung zu schützen. Damit all diese Lagen dauerhaft miteinan- der verbunden und an der Wand bleiben, sind bestimmte Kenndaten der einzelnen Produkte und des Gesamtsystems zu er- füllen und in umfangreichen Prüfungen und Begutachtungen nachzuweisen. Dies ist baurechtlich eine der beiden Haupt- anforderungen, die von autorisierten Prüfinstituten nachgewiesen werden und formalrechtlich schließlich in einer Zulas- sung (AbZ, ETA) münden. Eine weitere Kernforderung bezieht sich auf den Aspekt des Brandschut- zes. Hier sollte generell, Der Autor DIETER STAUDER Der Leiter Produktmanagement Fassaden- und Dämmtechnik ist bei CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH tätig. www.caparol.de Prinzipieller Systemaufbau Wärmedämm-Verbund- system auf Basis von Polystyrol und Steinwolle

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