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dass diese Portale nicht unabhängig sind, obwohl es für Nutzer den Anschein hat. Für die Vermittlung von Energieverträgen erhalten ihre Betreiber nicht unerhebliche Provisionen von den Energieversorgern. Bei Teldafax waren es mehrere Millionen, die allein an das größte Vergleichsportal in Deutschland geflossen sind. Es liegt auf der Hand, dass manche Portale jene Versor- ger begünstigen, die hohe Provisionszah- lungen versprechen. Interessant ist ein Ener- gieversorger für Portal- betreiber dann, wenn er extrem günstige Preise anbietet und damit hohe Abschluss- zahlen erzielt. Aber günstige Preise sind doch der eigent- liche Vorteil der Liberalisierung, der auch politisch gewollt war! Sicherlich freue ich mich als Privatkunde über niedrige Preise. Aber nur wenn die Preise über einen längeren Zeitraum güns- tig bleiben, habe ich wirklich einen Vorteil. Bleiben wir bei den Tarifen in den Porta- len: Dort wird der Vertragsabschluss oft mit einer Wechselprämie für den Kunden belohnt. Sie wird beim elektronischen Preisvergleich vollständig berücksichtigt, so dass diese Angebote im Vergleich mit Tarifen ohne Bonus ganz nach oben rut- schen und deutliche Preisvorteile sugge- rieren. Schon bei der häufig angebotenen zweijährigen Vertragslaufzeit ist der Preis rechnerisch im zweiten Jahr wesentlich höher, weil dann der Bonus entfällt. Als Referenzpreis wird aber der fürs erste Jahr angegeben, in den der Bonus in vol- ler Höhe mit eingerechnet ist. Die Stif- tung Warentest hat genau diese Praktiken schon öfter angemahnt, aber am Markt geschieht nichts, und Kunden entscheiden primär über den Preis. Welche Vorgehensweise empfehlen Sie? Bei Ausschreibungen von Energielieferver- trägen sollte der Preis nicht das Ausschlag gebende Entschei- dungskriterium sein. Berücksichtigen Sie die Tarifstruktur und vergleichen Sie auch, welchen Service der Versorger bietet. Oft- mals sind Anbieter im preislichen Mittel- feld die beste Wahl. Achten Sie aber auf jeden Fall auf faire und transparente Tarife. Was verstehen Sie unter Service bei Ener- gieversorgern? Kann da denn was schief gehen? Gerade Verwalter sind auf funktionie- rende Wechselprozesse, sichere langfris- tige Versorgung und vor allem richtige Abrechnungen innerhalb von wenigen Wochen nach Ende des Geschäftsjah- res angewiesen. Große Energiekonzerne und insbesondere Discounter sind hier oftmals unflexibel und nicht in der Lage, diese für einen Verwalter existenziell wichtigen Services zufriedenstellend zu erbringen. Stellen Sie sich die Situation vor, dass bei der Eigentümerversamm- lung im Vorjahr ein Versorger mit extrem niedrigen Preisen vorgeschlagen wurde, der dann aber die Wechselprozesse nicht beherrschte, so dass ein Teil der Abnah- mestellen nicht beliefert werden konnte, die somit in die teure Grundversorgung zurückfielen. Das alles gepaart mit un- seriösen Billigtarifen kann für Verwalter massiven Ärger bedeuten, wenn die ein- gangs genannten Services nicht erbracht werden. Genauso wichtig ist es, dass der Verwalter einen Ansprechpartner beim Versorger hat, um die gewünschten kur- zen Wege und schnellen Reaktionszeiten sicherzustellen. Nicht jedes Unternehmen kann dies leisten. Mein Rat ist es, sich auf jene Versorger – auch wenn Sie nicht die günstigsten sind – zu beschränken, die hervorragende Services anbieten und sich auf die Immo- bilienwirtschaft spezialisiert haben. Aber dieser Service kostet Geld und deshalb kann ein seriöser Versorger mit gutem Service preislich nicht mit den Discoun- tern mithalten. Was gibt es sonst noch zu beachten? Manche Versorger bieten Tarife speziell für die Immobilienwirtschaft an, die eine wiederkehrende Ausschreibung von Ener- gieverträgen nicht mehr notwendig ma- chen. Es handelt sich hier um Verträge, die die aktuellen Marktpreise berücksichtigen. Als Verwalter brauchen Sie so nur einmal den Anbieter zu wechseln, um sich dau- erhaft marktkonforme Energiepreise zu sichern – also genau das, was Kunden sich vorstellen – und sparen sich Stress auf der Eigentümerversammlung! Service und Seriosität berücksichtigen! D I E N E U E D Ä M M K L A S S E . D I E I N N O VAT I V E H O C H L E I S T U N GSDÄ M M PLAT T E S 024 F Ü R EXT R E M S C H L A N K E N WA N DAU F BAU B E I 3 0 % M E H R D Ä M M L E I STU N G . Erfahren Sie mehr über die Dalmatiner-Fassadendämmplatte S 024: 06154 711 710 oder caparol.de Dämmdickenvergleich bei gleicher Dämmleistung: Dalmatiner-Fassadendämmplatte S 024 (links) und herkömmliche Polystyrol Dämmplattenqualitäten. ermöglicht attraktive Gestaltungsszenarien und vermeidet unschöne „Schießscharten“ erspart kostspielige Detaillösungen und Verlängerung der Dachüberstände garantiert höchste Anwendungs- und Verarbeitungssicherheit erfüllt mit nur 10 cm die EnEV (U-Wert 0,24 W/m²K)

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