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Für und wider ordungsgemäße Verwaltung Nun ist die Rechtsfähigkeit einer juristi- schen Person nach deutschem Recht ge- rade nicht auf ihren Zweck beschränkt. Lediglich bei offensichtlichem Missbrauch der Vertretungsmacht könnte ein sol- ches Rechtsgeschäft des Verwalters nicht für und gegen die Wohnungseigentü- mergemeinschaft wirken. Eine generelle Ermächtigung durch Vereinbarung oder einstimmigen Beschluss aller Wohnungs- eigentümer, vgl. §21 Abs. 1 WEG, begeg- net wohl keinen rechtlichen Bedenken. Die Erteilung einer Generalermächtigung durch Mehrheitsbeschluss hingegen muss ordnungsmäßiger Verwaltung gem. § 21 Abs. 3 WEG entsprechen. Nachdem mit der Erteilung einer derartigen General- vollmacht das Risiko der Haftung des ein- zelnen Wohnungseigentümers nach §10 Abs. 8 WEG für Verbindlichkeiten der Wohnungseigentümergemeinschaft ein- hergeht, widerspricht eine unbeschränkte generelle Ermächtigung des Verwalters in den allermeisten Fällen ordnungsmäßiger Verwaltung. Etwas anderes gilt wohl, wenn die generelle Ermächtigung durch Mehr- heitsbeschluss auf Angelegenheiten der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums beschränkt wird. Je mehr Rechte, desto mehr Pflichten Wird eine generelle Ermächtigung zur Vornahme von Rechtsgeschäften erteilt, erweitert sich auch das Haftungsrisiko des Verwalters. Ist er generalbevollmächtigt, so wird sich hieraus auch eine Verpflichtung ergeben, jeweils unverzüglich das im kon- kreten Fall tatsächlich Erforderliche auch zu unternehmen. Dem Verwalter wächst hier eine Verantwortung zu, die schwer auszufüllen ist, weil er im Außenverhältnis unbeschränkt tätig werden kann. Insoweit sollte von generellen Ermäch- tigungen nach Möglichkeit Abstand genommen werden. Ist eine generelle Ermächtigung aber in der Teilungserklä- rung mit Gemeinschaftsordnung enthal- ten, so wird sich der Verwalter dem nicht entziehen können. Gleichwohl wird aber davon auszugehen sein, dass sich die Ge- meinschaft, ungeachtet der Erteilung der generellen Ermächtigung, nicht aus dem Anspruch ihrer eigenen Rechte begeben wollte. Kommt es aufgrund der erteil- ten Ermächtigung an den Verwalter zum Abschluss längerfristiger Verträge, so ist dem Verwalter anzuraten, möglichst kurze Laufzeiten zu wählen, um ggf. ergänzend eine Weisung der Wohnungseigentümer- gemeinschaft durch Mehrheitsbeschluss einzuholen. Ansonsten läuft er Gefahr, sich dem Vorwurf auszusetzen, eine un- günstige Vertragsgestaltung gewährt und die WEG auch noch zu lange gebunden zu haben. Auch insoweit gilt: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet. Rauchmelder schützen Ihre Mieter, ein rechts- sicherer Rauchmelder- service schützt Sie: Marktführende Geräte- technik für Ihre Sicherheit Installation sowie jährliche Inspektion und Wartung der Rauchmelder Geräteindividuelle Dokumentation sorgt für Rechtssicherheit KALORIMETA AG & Co. KG Heidenkampsweg 40 20097 Hamburg Tel. 040 – 23775 - 0 info@kalo.de · www.kalo.de „Mit über 1 Mio. Rauchmeldern machen wir Deutschland sicher – machen Sie mit!“ Johannes Gutfleisch, Regionalleiter Süd und Rauchmelderexperte bei KALO unterstützt Sie gerne persönlich

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