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POLITIK & AKTUELLES 12 DDIVaktuell 03|14 Köllner (!) Karneval* 15 Jahre VNWI – 15 Jahre Kölner Verwalterforum. Das fing diesmal schon am Freitag an, mit einer echt kölschen Karnevalssitzung zum Doppeljubiläum im Maternussaal. Von Gerhard Schmidberger Eine 80 Mann starke Garde, ein Büttenredner, der Hausverwalter Martin, tolle Tänzer, der Kölner Kabarettist Chris- toph Brüske und eine Samba-Combo, die die Stimmung zum Kochen brachte. In der flugs umbenannten Casser-Arena war bis in den späten Abend alles geboten. Und den- noch eröffnete der VNWI-Vorsitzende am nächsten Morgen pünktlich um 9:15 Uhr die wie immer ausgebuchte Tagung. Mehr als 500 Gäste erlebten eine vergnügliche Diaschau, mit der Dr. Michael Casser und Georg Roth 15 Jahre Revue passieren lie- ßen. DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler gratulierte u.a. zum Erreichen der 400-Mit- gliedermarke, auch wenn der VNWI damit seinem Landesverband, dem VDIV Baden- Württemberg, den Rang des zweitgrößten abgelaufen hat. Scherzhaft warnte er schon mal die derzeitige Nr. 1 in Bayern. Die lau- nige Stimmung griff der Berliner Rechts- anwalt Uwe Wanderer auf, mit der Frage nach einer dritten noch unbekannten Form zwischen Gemeinschafts- und Sonderei- gentum und den vor Gericht ausgetrage- nen Befindlichkeiten rund um die Heizung sowie dem vom BGH zur Grenze zwischen Gemeinschafts- und Sondereigentum er- klärten Absperrventil. Aktuellen, für Ver- walter relevanten Gerichtsentscheidungen widmete sich auch der stellvertretende Vorsitzende des V. Zivilsenats Dr. Reiner Lemke. In Zusammenhang mit der jüngst dem Hausgeld gerichtlich zugestandenen Dinglichkeit und den damit verbundenen Haftungsfragen ist seiner Meinung nach nun der Gesetzgeber gefordert. Dies blieb nicht unangefochten von Fachanwalt Mi- chael Drasdo, der sich im Anschluss mit der geheimen Abstimmung in Eigentümerver- sammlungen befasste. „Berlin-Neukölln ist überall“ Mit diesem Statement leitete der Berli- ner Bezirksbürgermeister Heinz Busch- kowsky wortgewaltig den Nachmittag ein. Die Parallele nach Köln war gezogen (*der Titel für diesen Beitrag gefunden). Fulminant machte er seinem Befremden über das Bemühen um Political Correct- ness im gesellschaftlichen Miteinander Luft. Sowohl Kritik als auch glühende Ap- pelle ernteten spontanen Applaus. Der Ehrengast hatte den Nerv der Zuschauer getroffen. Durchaus streitbar übernahm Rechtsanwalt Thomas Hannemann aus Karlsruhe das Rednerpult mit der Feststel- lung, die Grundsteuer bei der vermieteten Eigentumswohnung sei der GAU, da bis heute die Regelungen bei der Kostentra- gung nach WEG und Mietrecht nicht im Einklang seien. „Vornehmlich Jecken und Bekloppte“ machte Wolfgang Dötsch, Richter am OLG Köln, in einem seiner Lieblingsgebiete, dem Nachbarschafts- recht, aus und plädierte dafür, dass in Baumärkten beim Kauf von Maschen- drahtzäunen auch gleich Gerichtskosten- marken ausgegeben werden. Auch zum 1

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