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DDIV 03_2013

planung. Das kritisieren wir nicht. Aber das Wohnen auf der grünen Wiese hat ungewoll- te soziale und ökologische Nebenwirkungen. Bei einer Entscheidung für Wohnungsei- gentum geht man in der Regel sehr große, sehr lange finanzielle Verpflichtungen ein, legt für sich und seine Familie oder die Part- nerschaft schwer veränderliche Prioritäten fest. Bei der heutigen Unsicherheit oder der geforderten Flexibilität im Erwerbsleben kann schon das allein zu einem existen- ziellen Problem werden. Die beträchtliche finanzielle Belastung über eine lange Zeit schließt einen großen Teil der Menschen in unserem Land von der Möglichkeit, Wohn- eigentum zu erwerben, aus. Hinzu kommen die sich im Laufe des Le- bens verändernden Anforderungen an das Wohnen. Im Alter kann ein Haus oder eine Eigentumswohnung in ruhiger Lage zu ei- nem echten Mobilitätsproblem und auch wegen notwendigem Umbau, Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen eher zu einer Belastung als zur Alterssicherung werden. Wenn ein Verkauf der Immobilie aus Altersgründen nötig wird, ist das oft mit wirtschaftlichen Verlusten verbunden. Allein aus ökologischer Sicht muss heute alles vermieden werden, was zu weiterem Flächenverbrauch und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen beiträgt. Hier hat die Eigentumswohnung in der Stadt klare Vor- teile und Vorrang für die, die es sich leis- ten können und wollen. Die Bundesregierung hat die Energiewende auch im Gebäudebereich eingeläutet.  Halten SieeinenklimaneutralenGebäudebestandbis 2050fürmöglichundwennja:Unterwelchen Voraussetzungen wäre dies umsetzbar? Die Bundesregierung hat die Energiewen- de auch im Gebäudebereich eingeläutet? Das muss ein sehr kleines Glöckchen ge- wesen sein! Sie hat einige Verordnungen erlassen aber mit deren Umsetzung, auch der EU-Richtlinien zum Energieeinspar- gesetz tut sie sich äußerst schwer und ge- fährdet die Erreichung der selbst gesetzten Klimaschutzziele massiv. Um bis 2050 einen klimaneutralen Ge- bäudebestand zu erreichen, müssten sich diese Bundesregierung und die Folgenden verbindlich auf dieses Ziel einschwören und die haushälterischen Voraussetzungen so- fort und auf die ganz lange Sicht schaffen. Sie müsste alle Akteure und alle Betrof- fenen ins Boot holen und ausgewogene Lösungen finden, die niemanden übervor- teilen oder überfordern. Das tut sie nicht. Im Gegenteil, sie schafft Gegensätze und weigert sich permanent, die ehrgeizigen Zielsetzungen mit angemessenen Finanzie- rungskonzepten zu untersetzen, ganz nach dem Grundsatz: der Markt wird’s regeln. So wird das nichts. Notwendig ist ein mit den Energieeinsparzielen bis 2050 kompa- tibles permanentes Finanzierungskonzept, das dauerhaft in den Bundeshaushalt ein- gestellt und nicht auf vage Zuweisungen aus dem sogenannten Energie- und Klimafonds angewiesen ist. Die Zuschüsse daraus für die Immobilienwirtschaft müssen so hoch sein, dass sie ein ausreichend großes Investiti- onsvolumen anschieben. Nach der jetzigen ZUR PERSON Heidrun Bluhm ist gelernte Bauzeichnerin und hat Ge- sellschaftswis- senschaften, Raumgestaltung und Innen- architektur studiert. Zehn Jahre lang war sie mit einem Planungsbüro selbstständig. Nach der Wende ging sie in die Kommunalpolitik und war von 1995 bis 1999 Stadtpräsidentin der Landeshauptstadt Schwerin, seit 2002 erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters und Beigeordnete für Bauen, Ord- nung und Umwelt. Seit 2005 ist Heidrun Bluhm im Deutschen Bundestag und seitdem auch bau- und wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Seit November 2012 ist sie Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern. Heidrun Blum ist Mitglied des Stiftungsrats der Bundesstiftung Baukultur und Mitglied des Kuratoriums beim vhw - Bun- desverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Darüber hinaus ist Sie Mitinhaberin der B & B Hausverwaltung GbR in Schwerin. Weitere Informationen auch unter: www.hausbank.de Die zertifizierte Software VS 3 ermöglicht Immobilienverwaltern, die Ausführung von Verwalteraufgaben auf professionelle und effektive Weise abzuwickeln. Folgende Funktionalitäten für eine automatisierte Abwicklung der Geschäftsprozesse des Verwalters werden von der hauseigenen Software unterstützt: – Datenmanagement (Personen- Objekt-,Wohnungs-, Umsatz- und freie Stammdaten) – Gesamt- und Einzelabrechnung (inkl. § 35 a EStG) – Wirtschaftsplan – Teilintegrierte Heizkostenabrechnung – Druckservice Jahresabrechnung inkl. Heizkostenabrechnung (Zusortierung) – Plausibilitätsprüfung bei Be- und Abrechnungen – Archivierung sämtlicher Auswertungen Das Immobilienverwalter-Team der Hausbank steht für alle Bank- und Software-Leistungen gerne zur Verfügung und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Telefon: 089 55141-434 Mail: verwalter@hausbank.de Software für die Immobilienverwaltung online – sicher, komfortabel und effektiv

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