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DDIV 03_2013

03 | 13  DDIVaktuell  47 Der Autor DR. BURKHARD TOUCHÉ Dr. Burkhard Touché ist Abteilungs­ direktor Vertrieb bei der KfW ­Bankengruppe. Energetische Sanierungen besser gefördert Durch geringere Heizkosten und KfW-Förderung doppelt sparen: Mit Krediten und Zuschüssen der KfW ist das möglich. Wohneigentümergemeinschaften (WEG) und andere private Wohnei- gentümer können seit März noch einfacher Zuschüsse für moderne Heizungsanlagen und andere Investitionen in die Energieeffizienz beantragen. Die KfW hat die Konditionen im Programm „Energieeffizient Sanieren“ deutlich verbessert. Auch die Beratungsan- gebote für Immobilienverwalter und WEG sind ausgebaut worden (siehe Infokasten). WEG sind bei der Beantragung von KfW- Fördermitteln zurückhaltender als einzelne Hauseigentümer und Wohnungsunter- nehmen. Das hängt häufig mit den Ab- stimmungsprozessen innerhalb der WEGs zusammen, aber auch damit, dass WEGs nicht immer mit offenen Armen empfan- gen werden, wenn sie KfW-Kredite bei der Hausbank beantragen möchten. Deshalb bietet die KfW spezielle Zuschusspro- gramme an, di direkt bei der KfW bean- tragt werden können. „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungs­ kredit“ von bis zu 50.000 Euro je Wohn- einheit können in Kombination mit Investitionszuschüssen aus dem Markt- anreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch genommen werden. Geför- dert werden beispielsweise thermische Solarkollektoren, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen (www.kfw.de/167). Hausbesitzer, die bei der Sanierung auf Eigenmittel zurückgreifen, erhalten Inves- titionszuschüsse. Diese wurden im März 2013 deutlich angehoben: Der maximale Förderbetrag liegt nun bei 18.750 Euro pro Wohneinheit (www.kfw.de/430). Par- allel dazu sind in der Kreditvariante die Til- gungszuschüsse gestiegen. Die Förderung beträgt hier bis zu 13.125 Euro je Wohn- einheit (www.kfw.de/151). Kredite auch in Kombination mit Investitionszuschüssen Wie verschiedene Studien zeigen, lohnen sich energetische Sanierungen insbeson- dere bei größeren Immobilien und wenn ohnehin Sanierungen anstehen. Werden KfW-Fördermittel in Anspruch genom- men, rechnet sich die energetische Sa- nierung viel schneller als bei Vorhaben ohne Förderung. Die Amortisationszeiten liegen bei neun bis 16 Jahren. Angesichts der erhöhten Anforderungen an eine nachhaltige energetische Sanierung muss ein Energieberater zu Rate gezogen wer- den. Er rechnet auf der Website der KfW vorab durch, ob das Vorhaben förderfähig ist. Berater in der Region finden sich zum Beispiel unter www.energie-effizienz-ex- perten.de. Die KfW fördert darüber hinaus eine Baubegleitung durch einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro (www.kfw.de/431). Die KfW fördert auch Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien. Die zins- günstigen Kredite aus dem Programm Schritt für Schritt zur Förderung Für die energetische Sanie- rung von wohnwirtschaftli- chen Immobilien finden Sie eine Schritt-für-Schritt-An- leitung auf der Internetseite www.energiesparen.kfw.de. Sie beschreibt den Weg von der Erstberatung bis zum Abschluss der Sanierung. Programmfin- der und Tilgungsrechner auf www.kfw.de erleichtern eben- falls die ersten Schritte. Immo- bilienverwalter können unter www.kfw.de/partner speziell für sie aufbereitete Informa- tionen abrufen. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 539 9002 erhalten Im- mobilienverwalter und Wohn- eigentümer Auskunft.

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