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DDIV 03_2013

03 | 13  DDIVaktuell  27 werden können. Geliefert werden die Analyse-Unterlagen per Mail, sie können also ausgedruckt oder in Präsentationen eingebunden werden. Damit lassen sich Besprechungen mit Auftraggebern oder Eigentümerversammlungen gestalten: Der Verwalter kann so Analysen vorlegen, Hinweise geben, Diskussionen versachli- chen und Entscheidungen fundiert her- beiführen. Macht er das in regelmäßiger Abfolge, beispielsweise von Eigentümer- versammlung zu Eigentümerversamm- lung, kann er an die vorangegangenen Entscheidungen erinnern und mit der neuesten Auswertung zeigen, ob und wie die ergriffenen Maßnahmen bei den Kos- ten bereits Wirkung gezeigt haben. Das Benchmarking steigert auf diesem Weg die Qualität der Arbeit eines Ver- walters entscheidend. Die Datenbank immobench.de kann aus jeder immo- bilienwirtschaftlichen Buchhaltungs- Software die Daten automatisiert übernehmen. Im Lauf der Entwicklung hat sich auch gezeigt, dass sich BK-Analy- sen für Wohnungsbestände, gewerblich genutzte Immobilien und Spezialimmo- bilien, wie etwa Pflegeheime, deutlich unterscheiden. Je nach Nutzung wer- den andere Parameter wichtig. Das Tool bietet daher heute auf Gebäude- und Nutzungstypen zugeschnittene Daten- bestände und Anwendungen an. Benchmarking-Tools bieten zusätzlichen Nutzen für Verwalter, weil aufgrund der hinterlegten Verbrauchsdaten auch verbrauchsorientierte Energieausweise erstellt werden können. Zertifizierte An- wender können zudem mit dem Siegel der Geislinger Konvention ausgezeichnet werden. Es dient dazu, Mietern und Auf- traggebern zu dokumentieren, dass die Verwaltung Transparenz und Kostenop- timierung anstrebt. BK-Abrechnungen vorchecken Erfahrene Verwalter, die solche Tools nutzen, erstellen Analysen zur Quali- tätssicherung. Bevor eine BK-Abrech- nung in der Mietverwaltung verschickt oder in der WEG-Verwaltung gebucht wird, laufen die Daten durch das im- mobench.de-Analyse-Tool. Dann zeigt sich, welche Positionen sich gegenüber dem Vorjahr auffällig verändert haben. An diesen Stellen erfolgt ein gesonder- ter Check. So kann schnell überprüft werden, ob Rechnungen falsch zuge- ordnet oder Positionen nicht richtig abgegrenzt oder noch gar nicht erfasst sind. Erst wenn alles zur Zufriedenheit von Verwalter und Buchhalter geregelt ist, wird die BK-Abrechnung gefahren und verschickt. Bestandsbewirtschaftung planen Immobench-Analysen zeigen nicht nur, an welcher Kostenposition einer konkreten Immobilie Hand angelegt werden sollte. Wenn man die Immobi- lien des eigenen Verwaltungsbestands miteinander vergleicht, zeigen die Analysen auch, in welcher Immobilie der Handlungsbedarf am größten ist. Damit erhält man auch eine Entschei- dungsgrundlage für Sanierungs- oder Modernisierungsbeschlüsse. So kann die Verwaltung planen, mit welchen Immobilien sie sich in diesem Jahr be- schäftigt und wo die höchsten Effekte zu erwarten sind. Diskussionsgrundlage auf Eigentümerversammlungen Verständliche Analysen der Betriebs- kosten, Jahresvergleiche, überblick- bare Hinweise auf Veränderungen (sowohl nach oben wie nach unten) lenken Diskussionen auf Fakten und weg von Eindrücken. Grafiken als Ku- chen- oder Balkengrafik zeigen gleich, worüber gesprochen wird. Viele WEG-Verwalter schätzen diese Mittel, um auf der Eigentümerversammlung schneller Beschlüsse herbeizuführen. Wasserver- & entsorgung Heizung/Warmwasser Straßenreinigung Müllgebühren 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 2007 0,339 0,420 0,527 0,980 0,550 1,342 1,487 1,454 1,115 1,491 2008 2009 2010 2011 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Heizkosten kalte Betriebskosten 6,04 % 33,40 % 5,97 % 1,08 % 0,39 % 15,69 % 37,41 % Beleuchtung Pflege Sonstige Die Grafik zeigt klar, welche Kostenarten im Vergleich zu anderen Gebäuden stark abweichen. In Balken- und Kuchendiagrammen können Verwalter ihren Kunden die Entwicklung der Betriebskosten aufzeigen.

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