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DDIV 03_2013

03 | 13  DDIVaktuell  23 4 Isolation des WW-Speichers überprüfen Mit der Zeit kann die Isolation des Warmwasserspeichers Schaden nehmen und an Dämmleistung verlieren. Auch eine feuchte oder nasse Dämmung isoliert nicht mehr. Dann sinkt die Wassertem- peratur im Speicher schnell ab und muss mit dem Einsatz von viel Energie immer wieder auf Temperatur gebracht werden. Deshalb sollte die Isolation des Warmwasserspeichers regelmäßig kontrolliert werden. 5 Neue Heizungspumpe Der Einbau einer selbstregelnden, leistungs- mäßig an das Heizsystem angepassten Heiz- pumpe birgt ein großes Einsparpotenzial. Viele alte Heizungspumpen sind zu groß dimensioniert. Dadurch verbrauchen sie unnötig Strom und wälzen zu schnell zu große Mengen an Heizwasser um. Hocheffi- ziente Umwälzpumpen verbrauchen ein Viertel weniger Strom als normale. Über die eingesparten Stromkosten amortisieren sich die hocheffizienten Geräte trotz des höheren Kaufpreises bereits nach kurzer Zeit. 6 Heizungsventile erneuern Thermostatventile bestehen aus zwei Teilen: Kopf und Ventil. Am Thermostatventil kann man die Raumtemperatur einstellen; er er- fasst die Raumtemperatur und gibt dem Ventil vor, wie viel Heizwasser in den Heizkörper fließen soll, um die gewählte Raumtemperatur zu er- reichen. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur einhalten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Neben den herkömmlichen Thermostatköpfen gibt es auch programmierbare Thermostate, die nur zu den festgelegten Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Der Einsatz moderner Thermostate kann etwa 10 Prozent Energie sparen. 7 Dichtungen von Fenstern und Türen erneuern Im Laufe der Zeit kann es an Fenstern und Wohnungseingangstüren zu Zugerscheinungen kommen. Daran müssen nicht unbedingt die Fens- ter oder Türen Schuld haben. Wenn die Dichtun- gen in Fenstern und Türen altern oder beschädigt werden, verlieren sie ihre Dichtwirkung und soll- ten ausgetauscht werden. Durch die durchlässige Dichtung strömt kalte Luft in die Wohnung, es zieht. Dadurch sinkt die gefühlte Raumtemperatur für den Nutzer und er erhöht die Raumtempera- tur. Das Austauschen der Dichtung bringt neben eingesparter Energie auch mehr thermische Be- haglichkeit für die Bewohner, was wiederum ihr Heizverhalten positiv beeinflusst. 9 Mieter- und Eigentümer schulen Häufig sind Wohnungsnutzer nur schlecht darüber informiert, wie man richtig heizt und lüftet. Falsches Verhalten kostet nicht nur Energie, sondern kann krank machen oder im Extremfall zu Bauschäden führen. Abhilfe kann eine Schulung für Mieter und selbst nutzen- 10 Steuerungs- und Regelungstechnik erneuern Anlagen, die mit digitalen Mess- und Regelgeräten ausgestattet sind, arbeiten wesentlich exakter als alte, rein mechanische. Deshalb sollten Sie prüfen lassen, ob die alten Steuer- und Regelgeräte durch moderne Technik ersetzt werden können. Dadurch werden die Umwandlung, Verteilung und Ab- gabe von Wärme viel sparsamer dosiert. 3 Heizung regelmäßig warten Auch eine Heizung braucht regelmä- ßig Zuwendung. Deshalb sollten jedes Jahr zu Beginn der Heizperiode die Anlage gewartet und der Kessel gereinigt werden. Das gewährleistet einen effektiven und wirt- schaftlichen Betrieb. Durch die regelmäßige Wartung der Heizung kann bis zu 10 Prozent Energie eingespart werden. 8 Rollladenkästen dämmen Viel Energie entweicht auch über ungedämmte Rollladen- kästen. Wenn im Gegenzug kalte Luft einströmt, zieht es im Zimmer. Allein über undichte Gurtauslässe können bis zu 2 Kubikmeter beheizte Raumluft in der Stunde verloren gehen. Bei einem Zehnfamilienhaus sind das etwa 200 Kubikmeter Luft in der Stunde. Dies entspricht dem Rauminhalt von sechs bis sieben Zim- mern. Verschiedene Firmen bieten inzwischen vorgefertigte Dämm- module an, die mit relativ wenig Aufwand in den Rollladenkästen installiert werden können. Die Kosten hierfür betragen circa 45 Euro pro Meter. Die Maßnahme amortisiert sich in ein bis fünf Jahren. de Eigentümer zum richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten schaffen. Wenn die Teilnehmer anschließend noch ein „Benut- zerhandbuch“ zum Nachschla- gen bekommen, kann sich das Nutzerverhalten nachhaltig verbessern. So lassen sich nach Expertenmeinung bis zu 20 Prozent Energie einsparen.

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