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DDIV 03_2013

03 | 13  DDIVaktuell  21 Effizienz, Einsparung und Erneuerbare Energien Weil auf den Gebäudebereich rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen, ist er ein zentraler Baustein des Energiekonzepts 2050. Das Ziel der Bundesregierung ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis zur Mitte des Jahrhunderts. Von Oliver Mertens Der ehrgeizige Plan eines klimaneutralen Gebäudebe- stands in Deutschland soll durch drei Maßnahmen erreicht wer- den: die Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von 1 auf 2 Prozent pro Jahr, die Reduktion des Wärmeenergiebedarfs um 20 Prozent bis 2020 und des Primärenergiebedarfs um 80 Prozent bis 2050. Der restliche Energiebedarf soll dann weitgehend durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Sanierungsfahrplan für den Bestand Um dies zu erreichen, will die Koalition bereits mit der anste- henden Fortschreibung der Energieeinsparverordnung (EnEV) festschreiben, dass ab 2020 das klimaneutrale Gebäude für Neu- bauten Standard wird. Außerdem soll bis dahin ein Sanierungs- fahrplan für den Bestand erarbeitet werden, der ebenfalls 2020 beginnt. Wenn ohnehin saniert wird, soll demzufolge auch gleich- zeitig der energetische Zustand des Gebäudes verbessert werden. Ein weiteres Instrument des Energiekonzepts ist eine höhere För- derung. Dazu soll das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (För- derung von Effizienzmaßnahmen wie Dämmung, Fenster- und Heizungstausch etc.) ausgebaut werden. Auch das Marktanreiz- programm für den Einsatz Erneuerbarer Energien zur Wärme­ erzeugung in Gebäuden ist aufgestockt worden und schließlich ist ein neues Förderprogramm namens Energetische Stadtsanierung etabliert worden, um die Energieeffizienz in der Quartiersent- wicklung voranzutreiben. Auf eine Sanierungspflicht verzichtet das Energiekonzept bislang. Ergänzt werden die Maßnahmen durch steuerliche Anreize. Energiesteuern im Wärmemarkt sollen künftig stärker nach den CO2-Emissionen ausgerichtet werden. Im Paket enthalten ist auch die bereits vollzogene Änderung des Mietrechts. Damit sollen energetische Sanierungen aktiv unter- stützt werden. Experten halten das Energiekonzept zwar für gut, die Ziele aller- dings für zu hoch gegriffen. Um die Sparziele bei Wärme- und ­Primärenergie einzuhalten, müsste bis 2020 viermal so viel einge- spart werden wie zwischen den Jahren 1996 und 2007. Auch die angestrebte Verdopplung des Modernisierungstempos im Gebäu- debestand ist bislang eher ein Plan denn Realität. Für den Bereich der Gebäudehülle bedeutet dies eine Steigerung von derzeit circa 1 auf 2 Prozent und bei der Anlagentechnik von etwa 3 auf 6 Pro- zent. Beide Sanierungsquoten sind folglich noch weit von der Rea- lität entfernt. Für die Praxis scheint das ganze Konzept ein wenig zu ambitioniert zu sein. Neue Bade- und Dusch- wannen in nur 3 Stunden. Durch Einsetzen der neuen Wanne auf die alte. Ohne Schmutz und ohne Fliesenschaden. Mit Abfluss-Sanierung. Informationen unter 0 70 24 / 94 11- 25 oder www.repabad.com Die Badewannen-Renovierung vom Erfinder. Seit 1968. Repabad GmbH I 73240 Wendlingen I Bosslerstraße 13 -15 KW15_WaW_DDIV_aktuell_4c_RZ_90x48_adresse 09.04.13 10:24 Seite 1

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