Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 03_2013

POLITIK & AKTUELLES 12 DDIVaktuell 03|13 D Qualität spielt eine zentrale Rolle bei der Betreuung von Eigen- tum – ob zur Selbstnutzung oder als Anlage zur Altersvorsorge. Dafür tritt der DDIV seit 25 Jahren aktiv ein. Nun sucht der Spitzenverband die besten Konzepte und Ideen für den Wett- bewerb Immobilienverwalter des Jahres 2013. In Deutschland gibt es rund 6,5 Millionen Eigentumswohnun- gen – Tendenz weiter steigend. Der Großteil der Eigentums- wohnungen wird von Immobilienverwaltern betreut, die sich um eine ordnungsgemäße Verwaltung sowie den Erhalt und die Wertsteigerung der Immobilie kümmern. Dabei ist nicht immer nachvollziehbar, nach welchen Kriterien Eigentümer ihre Ver- walter auswählen. DDIV wirbt seit 25 Jahren für Qualität Ist der niedrigste Preis ausschlaggebendes Moment der Vergabe? Oder können sich Verwaltungsunternehmen am Markt auch al- lein mit Qualität durchsetzen? Welche Mittel und Möglichkeiten kommen dabei zur Anwendung? Und wie gelingt es Verwaltern, Wohneigentümergemeinschaften auf Dauer an sich zu binden? Der DDIV wirbt seit 25 Jahren für Qualität der treuhänderischen Immobilienverwaltung in Politik und Öffentlichkeit. In diesem Jahr stellt der Spitzenverband dieses Thema in den Mittelpunkt Immobilienverwalter des Jahres 2013 gesucht seiner Ausschreibung zum Immo- bilienverwalter des Jahres, für die sich ab sofort alle Immobilienver- waltungen in Deutschland bewer- ben können. „Qualität hat ihren Preis! Wie überzeugen Immobilienver- waltungen am Markt?“ Zu diesem Thema sucht der DDIV bis zum 23. Juli 2013 innovative Beiträge, aus denen hervor- geht, wie Verwaltungsunternehmen Qualität definieren und im Alltag leben. Es können kreative Konzepte, Initiativen, Kam- pagnen oder Projekte eingereicht werden, die für ein hohes Niveau der Immobilienverwaltung stehen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Sie wird auf der Festveranstaltung des 21. Deutschen Verwaltertags anlässlich 25 Jahre DDIV am 26. September 2013 im TIPI am Kanzleramt verliehen. Neben dem Titel Immobilienverwalter des Jahres ehrt der Dachverband zusammen mit seinen Partnern auch herausra- gende Leistungen in der Immobilienwirtschaft und die besten Absolventen der Ausbildung zum Immobilienkaufmann/frau mit den Auszeichnungen ImmoStar und NachwuchsStar. www.immobilienverwalter-des-jahres.de Der DDIV beteiligt sich am EU-Modernisie- rungsdialog mit Belarus. Die Konferenz mit dem Titel „Ansätze für soziale und politische Reformen“, fand Ende Februar im Auswärti- gen Amt in Berlin statt. Für den Spitzenver- band der deutschen Verwalter hatte Werner Merkel teilgenommen. Das DDIV-Präsidi- umsmitglied engagiert sich seit Jahren, unter anderem als Vorsitzender des Internationa- len Verbands für Immobilienmanagement (IVIM), für den Aufbau von professionellen Verwalterstrukturen in Belarus. Bei einer Diskussionsrunde zur kommuna- len Wohnungspolitik und Selbstverwaltung wurden zahlreiche Konzepte vorgestellt und diskutiert. Merkel unterstrich dabei die zentrale Rolle von unabhängigen und qua- lifizierten Verwaltern. Er setzt sich für klare rechtliche Rahmenbedingungen ein, damit eine effiziente und soziale Entwicklung der Wohnungswirtschaft in Weißrussland mög- lich wird. Die Europäische Union hat den Moder- nisierungsdialog mit Belarus im Jahr 2012 initiiert, um die politische, soziale und wirt- schaftliche Modernisierung des Landes voranzutreiben. Insbesondere die weiß- russische Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen, weil fehlende marktwirtschaftliche Verwaltungsstrukturen und fragmentierte Eigentumsverhältnisse in Mehrfamilienhäusern die Modernisierung des Wohnsektors erschweren. Neben der teilweise fehlenden Rechtssi- cherheit, erschwert auch die finanzielle Situation der Eigentümer die Umsetzung EU Modernisierungsdialog mit Belarus Stephanie Benusch von energetischen Sanierungsprojekten im Wohnbestand. Nach Informationen der Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) haben in den letzten 20 Jahren ge- rade einmal 2 Prozent der Wohnungsei- gentümergemeinschaften die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums in die eige- nen Hände genommen. Hier zeigen sich die Probleme, die aus den fehlenden Rah- menbedingungen bei der Privatisierung des Wohnungsbestandes resultieren. Da- bei berührt das Thema die Interessen von rund 64 Prozent der insgesamt in Mehr- familienhäusern lebenden belarussischen Bevölkerung. Die Folgen ausbleibender Modernisierungen im Wohnbestand füh- ren zu einem erhöhten Energieverbrauch und langfristig steigenden Wohnkosten.

Pages