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DDIV 02_2015

GEBÄUDE & TECHNIK 34 DDIVaktuell 02|15 Der Autor JENS LANGE Leitung Vertrieb svt Brandsanierung GmbH www.svt.de Know-how gefragt: Jeder Schaden erfordert speziell geeignete Maßnahmen. So unterschiedlich wie die Scha- denursachen sind die notwendigen Sa- nierungsmaßnahmen, vor deren Beginn zunächst die Schadenursache unbedingt zu beseitigen ist. Im Fall einer Leckage setzen erfahrene Fachunternehmen ein geeignetes System zur schnellen Ortung ein. Zudem müssen betroffene Bauteile im Zuge einer erfolgreichen Schadensa- nierung mit entsprechenden Verfahren technisch getrocknet werden. Wie, das hängt von Art und Umfang des Schadens ab. Es kann auch nötig sein, mehrere Ver- fahren zu kombinieren. Unter Umständen Tendenz steigend Rund 1,5 Mio. Leitungswasserschäden werden den Versicherern in Deutschland jährlich gemeldet. Auch Brände nehmen zu – und in der Folge Schäden durch Löschwasser. Worauf kommt es bei der Sanierung an? ist auch eine Schimmelpilzsanierung erfor- derlich, insbesondere bei schleichendem langfristigen Schadenverlauf. Dazu wer- den befallene Bauteile speziell gereinigt bzw. entfernt. Je nach vereinbarter Ver- sicherungsleistung und der individuellen Auftragserteilung dient die Sanierung der Wiederherstellung des Zustands vor dem Schadeneintritt. Brandgefahr durch neue Technologien steigt Brandschäden, verursacht vor allem durch neue Technologien wie z.B. Photovoltaik, nehmen zu. Abhängig vom Brandverlauf und den in Brand geratenen Ausgangs- materialien entsteht eine Vielzahl unter- schiedlichster Brandfolgeprodukte. Viele dieser Produkte sind umweltgefährdend, korrosiv wirkend und zum Teil toxisch. Meistens sind sie an Rußpartikel gebun- den, die sich auf Oberflächen wie Wänden oder Inventar niederschlagen. Nach einem Brand gilt es, aufzuräumen, die Brandstelle zu sichern und das Gebäu- de bzw. Gebäudeteile sowie das Inventar durch schadenmindernde Sofortmaßnah- men vor weiteren schädigenden Einflüssen zu schützen. Versicherungstechnisch be- trachtet sind Schäden, die beispielsweise durch Regenwassereinbruch infolge eines durch einen Brand zerstörten Dachstuhl entstehen, keine unmittelbaren Schä- den des Brandereignisses. Eine Notbeda- chung hätte das Eindringen von Wasser und somit die Ausweitung des Schadens verhindert. Ziel einer Brandschadensanie- rung ist es, den Zustand vor dem Ereignis wiederherzustellen. Im ersten Schritt wer- den die Schadstoffkonzentrationen auf einen nach VdS 2357 (GDV-Richtlinien zur Brandschadensanierung) unkritischen Wert gesenkt. Dies geschieht in der Re- gel durch Reinigung der verschmutzten Oberflächen. Das Inventar wird, sofern wirtschaftlich sinnvoll, gereinigt und einer Geruchsneutralisierung unterzogen. Die Gebäudeschäden werden durch koordi- nierte Gewerke behoben. In jedem Fall sollten Brandschaden-, Wasserschaden- und Schimmelsanierungen unbedingt von Fachunternehmen, die über erforderliches Fachwissen, aktuelle technische Verfahren und die entsprechenden Nachweise verfü- gen, durchgeführt werden. RobertKnescke/Shutterstock.com

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