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DDIV 02_2015

02|15 DDIVaktuell 1 EDITORIAL Politische Ziele, neue Gesetze und der 23. Verwaltertag. Liebe Leserinnen und Leser, liebe Verwalter, Immobilienverwalter sind gefragte Akteure: In der Eigentümerver- sammlung, gegenüber Dienstleis- tern oder Mietern – der Verwalter ist immer mittendrin. Ein selbstge- wähltes Schicksal, das hoffentlich viele von uns mit Freude ausfüllen. Gefragt sind wir auch zuneh- mend auf politischer und gesetzgeberischer Ebene. Die Einführung von Zugangsvorausset- zungen bindet weiterhin unsere Kraft. Verschie- dene Gesetzgebungsverfahren fordern unsere Aufmerksamkeit und Interessenvertretung. Das Mindestlohngesetz trifft viele von uns hart, wobei es vielmehr die lästigen Dokumentationspflichten sind, zu denen man uns nötigt und die vermuten lassen, dass die Politik dem Unternehmer per se misstraut. Hier macht sich der DDIV für Sie stark. Weiteres Ungemach droht aus Brüssel. Das Bun- desministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) arbeitet aktuell an einem Gesetzentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie zur alternativen Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (VSBG). Es sollen verbindliche Mindeststandards bei der alternativen Streitbeilegung geschaffen und au- ßergerichtliche Einigungen gefördert werden. Auch hier hat der DDIV für die Branche beim BMJV Stel- lung genommen, sich gegen eine Schlichtungsstelle ausgesprochen: Klassische Verbraucherstreitigkeiten entsprechen nicht der Rechtsnatur von Streitigkeiten zwischen Eigentümer/Wohnungseigentümerge- meinschaft und Verwalter bzw. Mieter und Verwalter. Das WEG stellt zudem hohe formale Anforderungen an außergerichtliche Einigungen. Dazu wäre eine Schlichtungsvereinbarung erforderlich, die in der Teilungserklärung bzw. in der Gemeinschaftsord- nung vorab vereinbart oder einstimmig beschlossen werden muss. Dies ist meist nicht der Fall, und bei Beschlussanfechtungen muss die ordentliche Ge- richtsbarkeit handeln. Alternative Schlichtungsstellen haben hier keine Handlungsermächtigung. Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie wich- tig die politische Interessenvertretung für Verwaltungen ist, die der DDIV von Berlin aus übernimmt. Sie zeigen auch, wie wichtig die Mit- gliedschaft in unserem Verband ist, und es freut mich, dass immer mehr Unternehmen dies erken- nen und unseren Landesverbänden beitreten: Rund 100 Immobilienverwaltungen kamen im letzten Jahr als neue Mitglieder hinzu. Nutzen auch Sie diese Vorteile, das Netzwerk einer starken Gemein- schaft und das Angebot der Landesverbände und des Dachverbandes. Im Februar erst kamen mehr als 100 Verwalter zur DDIV Wintertagung im österreichischen Montafon zusammen, und schon bereiten wir den nächsten Höhepunkt vor: den 23. Deutschen Verwaltertag am 17. und 18. September 2015. Das vielfältige Programm wird wertvolle Tipps und Handlungs- empfehlungen für Ihren Arbeitsalltag – und zum Festabend brillante Unterhaltung bieten. In diesem Rahmen zeichnen wir auch wieder die bundesweit innovativste Verwaltung aus. Bewerben Sie sich! Die Konditionen finden Sie unter: www.immobilienverwalter-des-jahres.de Passend zur Versammlungssaison schärfen wir in diesem Heft Ihren Blick fürs Wesentliche, geben neue Anstöße, Ideen und Gelegenheit, Ihre Tätig- keiten zu reflektieren und sich als fachkundiger Hausverwalter zu präsentieren. Ich wünsche Ihnen eine erfrischende Lektüre und eine harmonische Saison der Eigentümerversamm- lungen. Ihr Wolfgang D. Heckeler BITTE BEACHTEN SIE UNSERE BEILAGE Dieser Ausgabe haben wir eine Leserbefragung bei- gelegt. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unter- stützen, indem Sie die Fragen bis zum 15.04.2015 beantworten – oder online: www.ddiv.de/umfrage

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