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DDIV 02_2014

POLITIK & AKTUELLES 6 DDIVaktuell 02|14 Neuauflage Kompendium Energetische Sanierung Praktische Arbeitshilfe für Immobilienverwalter und Wohnungseigentümer Die zweite überarbeitete und aktualisierte Auflage des DDIV-Kompendiums Energetische Sanierung liegt druckfrisch vor. Auf über 140 Seiten bietet das Hand- buch, das in enger Zusammenarbeit mit der KfW entstanden ist, praktische Tipps, relevante Gesetzesän- derungen, umfassende Hinweise zu Finanzierungsmög- lichkeiten und auch Hilfestellung bei der Beantragung von KfW-Förderprogrammen. Ein „wichtiger Ratge- ber für die Berufspraxis“ so das Urteil von Dr. Barbara Hendricks. In ihrem Vorwort unterstreicht die Bundes- ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor- sicherheit die Rolle der Immobilienverwalter bei der Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich und begrüßt, dass der DDIV u. a. mit dem Kompendium hier wertvolle Unterstützung leistet. Unsanierte Eigentumswohnungen blockieren Energiewende In den vergangenen Jahren ist insbesondere bei Woh- nungseigentümergemeinschaften ein Sanierungsstau deutlich spürbar geworden. Gelten durchschnittlich drei Prozent aller Wohnungen als vollmodernisiert, sind es gerade einmal 1,7 Prozent der Eigentumswohnungen. Dies kommentiert auch DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler: „Gelingt es uns nicht, private Wohnungseigentü- mer von energetischer Sanierung und altersgerechtem Umbau zu überzeugen, wird die ausgerufene Energie- wende scheitern.“ Das Kompendium deckt offensicht- lich bestehenden Informationsbedarf, liefert aber auch entscheidende Argumente für entsprechende Maß- nahmen. Denn es vereint Ergebnisse aktueller Studien, relevante richterliche Entscheidungen und Gesetzes- novellen, u. a. EEG 2013 und EnEV 2014, zum handli- chen Nachschlagewerk. Nicht zuletzt zeigen erfolgreich umgesetzte Sanierungsbeispiele die vielfältigen Vorteile energetischer Sa- nierung für Eigentümer und Mieter. Die Neuauflage des Kompendiums Energetische Sanierung ist kostenfrei über die Geschäftsstelle des DDIV erhältlich: Stichwort „Kompendium Energetische Sanierung“ E-Mail bestellung@ddiv.de Fax 030.300 96 79-21 Telefon 030.300 96 79-0 bezahlbares Wohneigentum? Steigende Mieten, Aktuelle Erhebungen zum Immobilienmarkt Um 1,6 Pro- zent teurer als im Vorjahresmonat wa- ren Nettokaltmieten im Dezember 2013. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag der Preisanstieg damit über der Teuerungsrate für Verbraucherpreise, die für den gleichen Zeitraum 1,4 Pro- zent betrug. Dabei gibt es durchaus regionale Unterschiede: Spitzenreiter Berlin bildet mit einer Mietpreissteigerung um 2,5 Prozent eine Ausnahme, wobei Ballungszentren, Groß- und Hochschulstädte allgemein recht weit vorn liegen, wäh- rend die meisten anderen Regionen in Deutschland, vor allem im Osten, unterdurchschnittliche Preissteigerungen verzeichneten. In Lagen mit hohem Zuzug wird Wohnraum zur Miete zuse- hends knapp. Prognosen sagen Berlin bis zum Jahr 2030 rund 250000 mehr Einwohner als derzeit voraus. Der Wohnungs- neubau kommt mit dieser Entwicklung allerdings nicht mit. Rund 10000 neue Wohnungen pro Jahr würden benötigt, so der Berliner Senat. Nur gut halb so viele wurden im Jahr 2012 fertiggestellt. Zwar nimmt der Wohnungsbau hier weiterhin Fahrt auf, aber Entspannung ist nicht in Sicht, weil großenteils Eigentumsobjekte in Planung sind, wie dem 10. GSW/CBRE WohnmarktReport Berlin zu entnehmen ist. Nach einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Empirica im Auftrag der Landesbausparkassen für 300 Landkreise war hingegen Wohneigentum im vergangenen Jahr für Durch- schnittsverdiener in zwei von drei deutschen Städten finan- zierbar. Regionale Unterschiede zeigen sich natürlich auch hier, und sie sind im Vergleich zu 2011 größer geworden. Grundlage dieser Studie ist das jeweils ortsübliche mittlere verfügbare Haushaltseinkommen, das in Städten wie Mün- chen deutlich über dem von Regionen wie Hersfeld-Roten- burg liegt. Die Grafik zeigt, dass in den meisten Regionen mittlere Einkommen zur Finanzierung eines gebrauchten Eigenheims völlig ausreichen. In manchen ostdeutschen Landkreisen ist sogar weniger als ein Viertel des Durch- schnittseinkommens nötig.

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