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DDIV 02_2014

Nutzen Sie unsere neuen DDIV-Praxishilfen und Verwalterverträge um rechtssicher und kompetent aufzutreten. Unser geprüftes Fachwissen steht Ihnen schnell und unkompliziert unter www.ddiv.de/shop oder per E-mail an bestellung@ddiv.de zur Verfügung. DDIVservice GmbH • Dorotheenstraße 35 • 10117 Berlin • www.ddiv-service.de • 030 300 96 79 0 DDIV-Praxishilfen: • Leitfaden zur SEPA-Umstellung. Handlungsempfehlungen für Immobilienverwaltungen. €15* • ZMR Sonderheft 2011/Musterabrechnung für Wohnungseigentümergemeinschaften €15* • BSI Studie: Verwaltervergütungen in Deutschland €42* • Kompendium Energetische Sanierung – jetzt 2., überarbeitete Auflage – kostenfrei *inkl. MwSt. SIND SIE AUF DEM NEUESTEN STAND? Aktuelle Verwalterverträge (Stand März 2014) Zum Download | Für DDIV-Mitgliedsunternehmen kostenfrei • Vertrag über die Verwaltung von Sondereigentum €59* • Vertrag über die Verwaltung von Wohngebäuden €59* • Vertrag über die Verwaltung von Gemeinschaftseigentum €89* (Lang- und Kurzfassung) Zuständigkeit für die Schadenbehebung Ist die Abgrenzung zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum versicherungs- rechtlich ohne Belang, verhält es sich im Innenverhältnis der Wohnungseigentü- mer anders: Hier obliegt der Gemein- schaft nach § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG nur die Instandsetzung des Gemeinschaftseigen- tums, wobei der Verwalter nach § 27 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 3 S. 1 Nr. 4 WEG vorberei- tend und lediglich in Eilfällen gänzlich selb- ständig tätig wird. Die Instandhaltung des Sondereigentums dagegen ist nach § 14 Nr. 1 WEG ausschließlich Sache des jeweili- gen Eigentümers. Die Zuständigkeiten sind hier also strikt voneinander abzugrenzen! Schadenbehebung durch den Verwalter im Sondereigentum Da gerade Leitungswasserschäden sich selten nur auf Gemeinschafts- oder Son- dereigentum beschränken, ist die Auftei- lung in der Praxis ärgerlich und künstlich. Wird etwa eine Wand nach einem Leitungsbruch saniert, betrifft das Gros der Arbeiten das Gemeinschaftsei- gentum. Spätestens aber beim Wandbelag reichen sie ins Son- dereigentum hinein. Setzt man den Idealfall voraus, dass der Versicherer für alle Schäden aufkommt, stellt sich die Frage, ob der Verwalter nicht einfach alles aus einer Hand erledigen kann oder soll. Für viele Eigentümern eine nahe liegende Lösung, da sie sich nicht selbst um die Sanierung kümmern wollen. Hier wird es kniffelig Rechtlich ist dieser Ansatz nicht haltbar. Das Tätigwerden im Sondereigentum gehört nicht zu den Aufgaben des Verbands und des Verwalters. Hier ist allein der betroffene Wohnungseigentümer gefordert. Versiche- rungsrechtlich ist das auch kein Problem: Da der Wohnungseigentümer als Mitversicher- ter nach § 44 Abs. 2 VVG mit Zustimmung des Versicherungsnehmers (als Verband) seine Ansprüche beim Versicherer geltend machen kann, ist der Verband nach herr- schender Meinung nur dazu verpflichtet, die Zustimmung zu erteilen und den ein- zelnen Eigentümer beim Durchsetzen sei- ner Ansprüche gegenüber dem Versicherer Das Tätig werden im Sondereigentum gehört nicht zu den Aufgaben des Verbands und des Verwalters.

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