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DDIV 02_2014

50 DDIVaktuell 02|14 Die Autorin SABINE LEIPZIGER Geschäftsführerin VDIV-INCON GmbH Versicherungsmakler www.vdiv-incon.de Die Wohngebäudeversicherung und ihre wichtigsten Einschlüsse Das bloße Versprechen, ein gutes Bedingungswerk in der Wohnge- bäudeversicherung und einen günstigen Rahmenvertrag für die Verwaltung ausge- handelt zu haben, überzeugt heute kei- nen Eigentümer mehr – schon gar nicht, wenn die Prämie aufgrund „allgemeiner oder objektbezogener Schadenhäufig- keit“ gerade mal wieder erhöht wurde. Verwalter sollten daher bestehende Ge- bäudeversicherungsverträge und enthal- tene Klauseln regelmäßig prüfen und an die marktaktuellen Einschlüsse und Be- sonderheiten anpassen. Die Hauptrisiken – und drohende Deckungslücken Die Risiken Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sind als sogenannte Dreifachde- ckung das Mindeste, was Eigentümer von einer Wohngebäudeversicherung erwar- ten. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich schon hier enorme Deckungslücken, was viele Prüfberichte der letzten Jahre bestä- tigen und Verwalter im Schadensfall in Er- klärungsnöte bringen dürfte. Die Trennung des Feuerrisikos von anderen Gefahren führt immer wieder dazu, dass entweder eine Gefahr übersehen wird oder die Ver- sicherungssummen gravierend differieren. Die angemessene Summe zu ermitteln, liegt beim Verwalter bzw. seinem Versiche- rungsagenten oder -Makler. Zeitaufwendig ist hier die Berechnung nach dem etwas überholten „Wert 1914“, aber es gibt schon seit Jahren eine relativ einfache Lösung, die auf der Anzahl der Wohn-/Gewerbeeinhei- ten im Gebäude basiert. Der Unterversicherungsverzicht, der bei Angabe der im Objekt vorhandenen WE bestätigt wird, sollte dringend im Vertrag vermerkt sein. Zwar wird bei kleineren Schäden kaum ein Versicherer die Korrekt- heit der angegebenen Versicherungssum- me überprüfen. Bei größeren Ausmaßen ist genau dies jedoch das Erste, was Regulierer am Objekt interessiert. Feuerversicherung – die Ursachen prüfen Für den Bereich Feuer soll- ten Nutzwärmeschäden, Überspannungsschäden durch Blitz, Fahrzeuganprall am versicherten Objekt sowie Seng-und Verpuffungsschäden möglichst bis zur Höhe der Versiche- rungssumme als mitversichert gelten. Wichtig in der Rohbau-Feuerversiche- rung, die bereits in der Bauphase für Feuerschäden aufkommt, ist die Laufzeit. Die marktüblichen 12 Monate sind oft Fotos:©VoodooDot(3)/Shutterstock.com;Shutterstock.com(1) Das Kleingedruckte macht den Unterschied

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