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DDIV 02_2014

POLITIK & AKTUELLES 4  DDIVaktuell 02 | 14 Neu im Parlament Nach Heidrun Bluhm (Die LINKE), MdB seit 2005, sitzen zwei weitere praktizierende Immobilienverwalterinnen im Bundestag. Der 18. Deutsche Bundestag ist gewählt, die Ausschüsse haben sich for- miert und alle Abgeordneten haben ihren Platz gefunden. Die nächsten Monate werden zeigen, was die Große Koalition leisten kann. Mit von der Partie ist die Immobilienverwalter-Branche. Nicht nur der Koalitionsvertrag zeugt davon. Unter den 229 neuen Gesichtern im Deutschen Bundestag sind auch zwei Immobilienver- walterinnen, die jetzt ins Parlament einge- zogen sind. DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler hat stellvertretend für die gesamte Branche bereits einen Antrittsbesuch bei den beiden Politikerinnen gemacht und aktuelle verwalterrelevante Themen und Positionen vorgestellt und erörtert. Sein Fazit: „Vorurteilsfrei, viel Sachverstand und Aufgeschlossenheit – eine gute Wahl!“ Grund genug, für DDIVaktuell die Exper- tinnen in Sachen Immobilienverwaltung im Zentrum der politischen Macht einmal genauer vorzustellen: Immobilienwissen und Politik im Problembezirk: Christina Schwar- zer, MdB und Verwalterin von Gewerbeimmobilien Christina Schwarzer vertritt den Wahlkreis Berlin-Neukölln im Deut- schen Bundestag und wurde direkt gewählt. Die gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeitet seit 2006 für eine international tätige Im- mobilienfirma und verwaltet dort Ge- werbeimmobilien. Bereits seit 1999 ist die 38-Jährige CDU-Abgeordnete für Neukölln in der Berliner Bezirksver- ordnetenversammlung und seit 2009 dort auch Fraktionsvorsitzende. Gleich in ihrer ersten Legislaturperiode wurde Christina Schwarzer zur Schriftführe- rin im Deutschen Bundestag gewählt. Ihr thematischer Schwerpunkt liegt mehrheitlich in der Familienpolitik, sie ist Obfrau im Familienausschuss. Doch auch die Themen der bundesdeutschen Verwalterwirtschaft liegen ihr dank ih- res beruflichen Hintergrundes sehr am Herzen. Von der Immobilienverwaltung in den Bundestag: Sylvia Jörrißen, MdB und Hausverwalterin Sylvia Jörrißen ist über den Listenplatz in Nord­­­­­ rhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen. Seit 2009 ist sie Mitglied im Kreisvor­stand Hamm. Die Bank­­­­­fachwirtin und verheiratete Mutter dreier erwachsener Söhne ist seit 2003 als Verwalterin von mehr als 250 Wohneinheiten tätig. Aktuell ist sie or- dentliches Mitglied im Bauausschuss und wird sich hier maßgebend um Themen, wie Wohnei­gentumsförderung, beispiels- weise durch KfW-Programme und die Steuergesetzgebung engagieren. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Wohnungs- wirtschaft wird die 46-jährige Jörrißen künftig zu einer der ersten Ansprechpart- nerinnen für die Belange der Verwalter- branche in der Politik werden. Noch bis zum 16. März teilnehmen Zuversichtliche Prognosen für die Verwalterbranche, aber wenig verlässliche Daten liegen über sie vor. Belastbare Sta- tistiken helfen aber, gemeinsame Zukunftsthemen besser auf den Weg und vor allem voranzubringen. Mit dem jährlichen Branchenbarometer sammelt der DDIV genau diese Daten anonymisiert, um Strukturen und eventuellen Handlungsbe- darf erkennbar zu machen. Noch bis zum 16. März läuft die Branchenumfrage, die nur wenige Minuten Zeit erfordert, sich aber für alle Angehörigen der Branche als nützlich erweisen wird. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Der Fragebo- gen ist online zu finden unter www.ddiv-umfragen.de barometer 2014 DDIV Branchen- Grundsteuernachlass beantragen Bei Leerstand 50 Prozent weniger zahlen Bis zum 31. März können Eigentümer beim Finanzamt einen 50-prozentigen Nachlass auf die Grundsteuer beantragen, wenn eine Mietwohnung 2013 unverschuldet leer stand. Vorausset- zung: Der Ertrag ist in voller Höhe ausgefallen. Auch wenn die erzielte Jahreskaltmiete um mehr als die Hälfte unter der für vergleichbare Objekte ortsüblichen lag, ist ein Nachlass auf die Grundsteuer von 25 Prozent möglich. Fotos:©urfin,auremar/Shutterstock.com

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