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DDIV 02_2014

02 | 14  DDIVaktuell  45 ŽŽ Reinigung im Außenbereich, der Hauszugänge und Gehwege, Hofflächen etc. ŽŽ Pflege der Garten-, Park- und Spielplatzanlagen ŽŽ Sicherheitskontrolle, z. B. Spielplatz, Gehwege, Aufzug ŽŽ Winterdienst ŽŽ Schließdienst ŽŽ Kontrolle von Handwerkerfirmen und anderen Dienstleistern ŽŽ Notdienst/Rufbereitschaft; noch besser 24 h Rufbereitschaft ŽŽ Handwerkerservice, gewerke­übergreifend Die Vielfalt dieser Tätigkeiten erfordert einen soge- nannten Allrounder oder Fachkräfte, die über eine entsprechende Ausbildung in den jeweiligen Berei- chen verfügen. Anders gesagt: Ein guter Gärtner ist noch lange kein guter Hausreiniger oder Hausmeister und umgekehrt. Die Anforderungen an das Personal sind heute wesentlich höher als sie es teilweise in der Vergangenheit waren. Spezialisierte und professionelle Hausmeisterdienste verfügen in allen Bereichen über hinreichend geschul- te, qualifizierte Mitarbeiter. Ein „Einzelkämpfer“ hin- gegen kann in der Regel nicht allen Anforderungen gerecht werden. So ist es z. B. im Bereich der Haus- reinigung nicht allein damit getan, mit Wassereimer, Besen und Schaufel gerüstet zu sein. Unterschiedliche Beläge in den zu reinigenden Objekten erfordern um- fassende Fachkenntnis über die einzusetzenden Reini- gungsmittel, aber auch das Wissen über vermeidbare Schadstoffe und umweltfreundliche Alternativen. Ähn- lich komplex ließe sich jede einzelne der genannten Tätigkeiten ausführen. Das Gleiche gilt für behördliche oder gesetzliche Auf- lagen. Bei nahezu täglich neu gestellten Anforderun- gen heißt es, stets auf dem aktuellen Stand zu sein. Richtlinien für Aufzugsanlagen, Spielplatzverordnun- gen, Sicherheitsbestimmungen und vieles mehr sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Allen gemeinsam ist, dass sie Fortbildungsmaßnahmen erfordern, die für Betriebe mit nicht unerheblichem Zeit- und Kos- tenaufwand verbunden sind. Und damit wären wir bei einem weiteren wichtigen Entscheidungskriterium: Oft wird bei der Auswahl und späteren Beauftragung nur auf die entstehenden Kosten geachtet. Das Motto „Je billiger, desto besser“ gilt aber in den meisten Fällen nicht. Dies auch und vor allem bei Betrachtung der erwarteten Service-, Wartungs- und Kontrollinterval- le. Wer nach der Devise handelt, lieber eine Wartung, eine Reinigung, ein Grünschnitt mehr als zu wenig, schafft gute Voraussetzungen für zufriedene und dankbare Nutzer, die auch seltener über anfallende Kosten klagen. Gute Leistung kostet auch gutes Geld! Die aufgeführten Argumente, die für den „perfek- ten Dienstleister“ sprechen, gibt es nun einmal nicht umsonst und nur selten als Schnäppchen. Denn gut ausgebildete Mitarbeiter und ein funktionsfähiger Fuhr- und Maschinenpark verursachen Kosten. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Mindestlöhne, aber auch auf die Motivation für Service- und Dienst- leistungen kann man dem noch hinzufügen: Nur zu- friedene Mitarbeiter machen auch einen guten Job. Damit kommen wir zu einem weiteren Auswahlkrite- rium, das bisher noch nicht berücksichtigt wurde: der Faktor „Mensch“. Die Position eines Hausmeisters ist sehr sensibel, weshalb seine sozialen Kompetenzen höchstes Augenmerk verdienen. Auf der einen Seite ist er verlängerter Arm des Eigentümers bzw. der Verwal- tung, auf der anderen Seite auch Mittler zwischen den Parteien. Dies verlangt manchmal einen Spagat, um allen Beteiligten gerecht zu werden. Damit kommen zum handwerklichen und organisatorischen Geschick beispielsweise für kleinere Schreib- und Bürotätigkei- ten auch noch kommunikative Fähigkeiten, um ihn „fast“ perfekt zu machen. All das kann man nun im gleichen Sinne auf die an einer Ausschreibung beteiligten Firmen übertragen. Langjährige Erfahrung, Kundenorientierung, Zuverläs- sigkeit und Kompetenz sowie ausreichende Referen- zen sind in Verbindung mit dem Leistungsbild und der Preisgestaltung entscheidend. Berücksichtigt man alle Faktoren, ist man auf einem guten Weg zum tatsäch- lich „perfekten Dienstleister“. Qualifikation ist wichtig, aber auch der Faktor Mensch.

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