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DDIV 02_2014

März 20145 MEDIEN & WOHNEN 3.Wie viele Programme empfängt man über eine Orbitalposition? Über die Orbitalposition 19,2° Ost empfängt jeder Teilnehmer rund 300 deutschsprachige Programme. Außerdem besteht die Möglichkeit, zusätzlich vier Satellitenantennen, die auf andere Orbitalpositionen ausgerichtet sind, zu installieren und damit mehrere Tausend internationale Programme zu empfangen. 4. Welche Vorteile bietet ein Wartungsvertrag mit dem Elektro-Installateur? Der Installationsbetrieb kümmert sich um den Rechteeinkauf von Verwertungsgesellschaften. Der Hintergrund: Die Sendeunternehmen investieren jährlich rund 8 Milliarden Euro in die Erstellung von Inhalten. Sobald dasTV-Signal in einem Mehrparteienhaus weitergeleitet wird, fallen Urheberrechtsentgelte an. Installationsbetriebe erhalten oft bessere Konditionen bei VG Media und GEMA (VG Media: ab der 11.Wohneinheit 1,50 Euro pro Einheit und Jahr netto, GEMA: ab der 76.Wohneinheit 3,14 Euro pro Einheit und Jahr netto für verbandsunabhängige Kunden bzw. 2,48 Euro für Kunden, die Mitglied der ANGA, FRK etc. sind). Urheberrechtsentgelte sind übrigens nicht nur beim Sat-TV fällig: Auch Kabelkunden zahlen diese mit ihren monatlichen Anschlussentgelten. 5. Kann Satellit auchTriple Play, also Internet,Telefonie und Fernsehen anbieten? Im Prinzip ja. Mit Astra 2Connect bieten wir eine Triple-Play-Lösung via Satellit an, die gerade in entlegeneren Regionen sehr attraktiv ist. Ohnehin ist es nicht empfehlenswert, sich langfristig zu binden: Der Telefon- und Internetmarkt ist extrem wettbewerbsintensiv. Eine langfristige Vertragsbindung schränkt die Flexibilität eines Wohnungseigentümers und seiner Mieter, von der Dynamik des Wettbewerbs zu profitieren, erheblich ein. 6. Ist Satellitenfernsehen störanfällig? Nein. Die Vorurteile in Bezug auf den Satellitenempfang halten sich hartnäckig, sind aber unberechtigt. Fachgerecht installierte Satellitenempfangsanlagen sind absolut wettertaug- lich. Was viele nicht wissen: Auch dem Kabelempfang ist in vielen Fällen ein Satellit vorgeschaltet. Die Kabelnetzbetreiber nehmen die Signale von ihm ab und speisen sie in ihre Netze ein. Das Satellitensignal ist also immer das Original. 7. Was versteht man unter optischem Satellitendirektempfang? Beim optischen Satellitendirektempfang wird das Satellitensignal in Lichtwellen umgewan- delt und über dünne Glasfaserkabel in den Gebäuden verteilt. Dank optischen Konvertern können die vorhandenenTV-Kabel (Koaxialkabel) auf den letzten Metern in der Wohnung genutzt werden. Mit dieserTechnik können bis zu 10.000 Haushalte mit allen deutsch- sprachigen und nahezu allen internationalen Programmen mit nur einer einzigen Satelliten- antenne über das drei Millimeter dünne Glasfaserkabel versorgt werden. Und das digital, inklusive aller empfangbaren HD-Programme. Außerdem schafft das Netz eine gute Grundlage für alle neuen Dienste von morgen: Es ist die ideale Infrastruktur für intelligente Gebäudesteuerung und kann auch Internet undTelefonie übertragen. 8. Was ist der Unterschied zwischen optischem und herkömmlichem Satellitenempfang? Bei der Fernsehversorgung mit optischem Satellitenempfang wird statt des digitalen Signalumsetzers (LNB) und einem Koaxialkabel ein optischer Signalumsetzer mit einem Glasfaserkabel verwendet, das deutlich dünner ist und nahezu überall verlegt werden kann, während der herkömmliche Satellitenempfang vier dicke Koaxialkabel benötigt. Der optische Satellitenempfang versorgt problemlos Hunderte von Haushalten, da er sein Signal über weite Strecken weitgehend verlustfrei verteilt. Durch den geringeren Material- verbrauch spart er außerdem Geld. 9. Kann ich mit einer Satellitenanlage Kosten sparen? Ja, eine Satellitenanlage belastet verglichen mit dem Kabelfernsehen den Geldbeutel deutlich weniger: Der Betreiber zahlt keine Kabelgebühren. Je nach Größe der Wohnanlage und je nach Anbieter können über diesen Empfangsweg zwischen 30 bis 60 Prozent der Kosten im Vergleich zum Kabel eingespart werden. Rund 300 deutschsprachige Programme Bessere Konditionen bei Urheberrechts- abgaben Ja, aber wir empfehlen einen separaten Anbieter Nein, Satellitenanlagen sind absolut wettertauglich Über ein Glasfaser- kabel werden mehrere Tausend Haushalte versorgt – ohne Signal- und Qualitätsverluste Glasfaserkabel statt Koaxialkabel Ja! Erfahren Sie mehr über Satellitenlösungen für Mehrteilnehmeranlagen anhand von Umrüstungsbeispielen unter www.astra.de/wowi in der Rubrik „Praxisbeispiele“.

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