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DDIV_02_2013

DDIV AKTUELL 64 DDIVaktuell 02|13 WIR LIEBEN FEEDBACKAch wie schön könnte das Verwalterleben sein! Wir sollten uns gegenseitig keine Steine in den Weg legen. Gerade bei der Übergabe von Verwaltungsunterlagen verwundert es mich manchmal, wie gemauert wird und wie unprofessionell sich professionelle Verwalter manchmal verhalten. Welche Erfahrungen machen Sie? Ich habe den Eindruck, dass die Herausgabe von Ver- waltungsunterlagen immer öfter nur mit juristischer Hilfe gelingt. Oft hat der Vorverwalter kein Verständ- nis dafür, dass das Gemeinschaftseigentum – und hierzu gehören auch die Verwaltungsunterlagen – übergeben werden muss. Über die Ordnung, das Abla- gesystem und die Finanzrechenschaftsberichte kann ich mich manchmal nur wundern. Geht es Ihnen ähnlich oder haben sie andere Erfahrungen gemacht? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen und Probleme. Wir werden sie in einer der kommenden Ausgaben aufgreifen. Steffen Haase Chefredakteur AUSBLICKIn der nächsten Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Thema Energie. Wir werden das Top-Thema Einkauf von Strom, Gas und Heizöl aufgreifen. Aber auch die Sanierung von Heizungsanlagen, die Wärmedämmung und Warmwasserversorgung werden nicht zu kurz kommen. Interessant ist auch das Thema Betriebskostenvergleich. Seien Sie gespannt auf die Ausgabe 3, die am 8. Mai erscheint. > Alles über Immobilien – kompakt und verständlich von A bis Z Warum dicke Bücher wälzen, wenn's auch einfach geht? Dieses Buch ist nützlich für alle, die sich beruflich oder privat mit Immobi- lien beschäftigen. Von Abdichtung bis Zwischenfinanzierung findet der Leser die wichtigsten Fachbegriffe und Sachverhalte aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Es geht um Recht und Steuern, Versicherungen, Verträge, Finanzierung und Bewertung, um Inves- tition, Anlage und Management, um Verwaltung und Renovierung, Miete, Pacht, Kauf und Verkauf und vieles mehr. Für jedes deutsche Stichwort gibt es übrigens auch die englische Übersetzung. Damit ist das Buch nicht nur ein Lexikon, sondern zugleich ein Dictionary, was in der Immobilienbranche zunehmend wichtiger wird. Grabener Verlag GmbH, ISBN 978-3-925573-507 Buchbesprechung > Der Koch Andrea hat Maravan Vilasam schon eine ganze Weile im Blick. Noch keine zehn Tage ist die attraktive Frau Servicekraft im Zürcher Nobelrestaurant „Chez Huwy- ler“, aber es reicht, um zu begreifen, dass der Asylant aus Sri Lanka weit unter seinem Niveau beschäftigt ist. Offiziell ist Maravan als Tellerwäscher und Handlanger angestellt, aber die Köche des Restaurants benutzen sein Talent zum Gestalten von dreilagigen Millefeuilles mit marinierten Waldbeeren in knusp- rigen Blätterteig-Arlettes gern, um von ihren eigenen Unzulänglich- keiten abzulenken. Gedankt indes wird es ihm nie. Als ihm gekündigt wird, tut er sich mit Andrea zu einem Catering-Service namens „Love Food“ zusammen, der sich darauf spezialisiert, die Geschlechter über das sinnliche Band raffinierter Speisen zusammenzuschweißen. Bald macht er dabei auch Bekanntschaft mit der Welt der Banken und der Politik. Und da geht es ein ums andere Mal recht anrüchig zu… Der Koch, Martin Suter, Diogenes Verlag, ISBN 978-3257239997 ist. Offiziell ist Maravan als Tellerwäscher und Handlanger angestellt, tition, Anlage und Management, um Verwaltung und Renovierung, LOB & TADEL Loben möchte ich all diejenigen, die sich für Fachwissen rund um die Im- mobilienverwaltung einsetzen. Hierbei hat mich ein Verwaltungsbeirat gefreut, der mir auf einem Beiratsseminar erzählte, dass seine beiden Eigen- tumswohnungen nun durch Verbandsverwalter verwaltet werden und er sehr zufrieden sei. Hier schließt sich der Kreis von Verbandsengagement und Nutzen für unsere Mitglieder. Mein Ärger gilt den Kostentreibern im Stromsektor. Insgesamt 20 Mil- liarden Euro werden nun 2013 über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umverteilt: von den Stromkunden per EEG-Umlage an die Besitzer von Windrädern und Solaranlagen, die eine feste Garantievergütung für ihren Strom kassieren; aber indirekt eben auch von den Stromkunden an die Großverbraucher, die kaum EEG-Umlage zahlen und trotzdem vom Preis- verfall an der Strombörse profitieren. Für Großhändler sinken nämlich die Preise, wenn das Ökostromangebot steigt.

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