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DDIV_02_2013

02|13 DDIVaktuell 57 die Pflicht, das Festlegen der Marketing- ziele und das Erarbeiten der Maßnahmen sind die Kür einer erfolgreichen Marke- tingkampagne. Welche Instrumente gibt es, und wie können wir sie einsetzen, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen? Die Instrumente beziehungsweise Bestandtei- le, die uns im Marketingmix zur Verfügung stehen, sind aufgegliedert in Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikati- onspolitik. Das Produkt Die Produktpolitik hat das Ziel, Bedürf- nisse und Wünsche der Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen ihres Unternehmens zu prägen und zu be- friedigen. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, oft reichen hier schon Kleinig- keiten. Haben Sie zum Beispiel eine eige- ne Homepage? Wenn ja, hat diese einen Mehrwert für ihre Eigentümer, wie For- mulare, einen internen Bereich, in dem Sie die Protokolle und Wirtschaftspläne zur Verfügung stellen, und ähnliches. Wie sieht es mit dem Beschwerde-Manage- ment aus? Sie sehen: Es muss nicht abs- trakt sein. Einen weiteren Bestandteil der Produkt- politik stellen Garantieleistungen dar. Hier können sie mit einem guten Verwalterver- trag, zum Beispiel dem des DDIV, bereits großes Vertrauen erzeugen. Beispiele für Produktpolitik Entwicklung neuer Serviceleistungen > Homepage > Beschwerde-Management > Garantieleistungen > Verwaltervertrag Der Preis Die Preispolitik verfolgt hauptsächlich das Ziel, mit Hilfe der Preisgestaltung Kauf- anreize zu setzen. Auch hier können Sie einige Vorteile nutzen. Rahmenverträge oder Kooperationen mit Zulieferfirmen, deren Rabatte sie direkt an die Eigentü- mergemeinschaft weitergeben, sind hier probate Maßnahmen. Auch die Verwal- tervergütung spielt in diesen Bereich mit hinein. Die Devise muss nicht immer lau- ten: „Geiz ist geil“. Dokumentieren Sie, wie viel Dienstleistung der Eigentümer für sein Geld erhält. Beispiele für Preispolitik > Lieferbedingungen > Rahmenvereinbarungen > Differenzierte Verwaltungskosten Die Distribution Die Gestaltung der Absatzwege steht bei der Distributionspolitik im Vordergrund. Die Frage ist hier, wie ihre Dienstleistun- gen direkt zum Kunden kommen. Für Sie als klassisches Dienstleistungsunterneh- men stehen Ihre Standortplanung und das Dienstleistungsumfeld oftmals im Vorder- grund. Können Sie in Ihren Räumen Eigen- tümerversammlungen durchführen und sind die Räumlichkeiten für jeden gut zu erreichen? Solche Überlegungen sollten Sie mitberücksichtigen. Die Kommunikation Durch eine gezielte Kommunikations- politik wollen Sie in den Köpfen ihrer Zielgruppen Meinungen, Erwartungen, Einstellungen und Verhaltensweisen ändern. Ihre Leistungen und Produkte werden durch die Kommunikationspolitik nicht verändert. Die Bereiche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit decken diesen Bereich ab. Beispiele für Maßnahmen > Die eigene Kundenzeitschrift > Durchführung von Verwaltungs- beiratstagen > Die Eigentümerversammlung > Der Beirat als Vermittler – Empfehlungs-Management > Der Internetauftritt als Serviceplattform für Eigentümer > Mitgliedschaft im Berufsverband > Verwalter-Software für erfolgreiches Kunden-Management Dies ist nur ein Auszug möglicher Maß- nahmen – werden sie kreativ und geben Sie ihrem Betrieb ein eigenes Gesicht!

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