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DDIV_02_2013

02|13 DDIVaktuell 55 abgespeckten Notebooks. In Sachen Leistung sind sie ihnen allerdings überlegen. IT-Experten sind deshalb der Meinung, dass Ultrabooks noch in diesem Jahr die herkömmlichen Notebooks und Netbooks ablösen werden. Wer das ganz schlanke Büro haben möchte, kann sich den fest installierten Rechner im Büro auch sparen. Das Ultrabook kann am Arbeitsplatz mit einer soge- nannten Dockingstation verbunden werden. So schreibt man über die Geräte-Tastatur und arbei- tet mit dem Monitor auf dem Schreibtisch. Die durchschnittliche Akkulaufzeit von Ult- rabooks liegt bei 7 Stunden. Die teuren Mo- delle erreichen teilweise 8 bis 9 Stunden und erlauben damit fast einen kompletten mobilen Arbeitstag ohne Steckdose. Bei der Mehrheit der Geräte hält der Akku jedoch weniger als 7 Stunden. In vielen Ultrabooks sind sogenann- te Solid State Discs, kurz SSD, verbaut, die für eine schnelle Datenübertragung und kur- ze Reaktionszeiten beim Aufwachen aus dem Standby-Modus sorgen. Die Display-Größen variieren zwischen 13 und 15 Zoll. Auffällig ist, dass fast alle Gehäuse aus Leichtmetall gefer- tigt werden. Damit scheint das billige Plastik- gehäuse bald ausgedient zu haben. Je nach Leistung, Qualität und Ausstattung kosten die Geräte zwischen 400 und 1.400 Euro. Der Tablet-PC Tablet-PCs können mit der Leistung von Ult- rabooks nicht mithalten. Trotzdem werden die Geräte, deren prominentester Vertreter nach wie vor das iPad ist, inzwischen häufig als mo- biles Büro genutzt. Allerdings können sie den Computer im Büro nicht ersetzen, es sind reine Zweitgeräte. Tablets sind von Haus aus eher für den privaten Bereich als für das Büro ausgelegt. Deshalb eignen sie sich nur mäßig für Anwen- dungen, die hohe Rechenleistungen erfordern. Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint (oder kompatible) und Online-Verwaltungs- programme funktionieren jedoch meist sehr gut. Für die mobile Nutzung braucht der Tablet-PC zusätzlich zur WLAN-Verbindung eine Schnitt- stelle für UMTS oder bereits den neuen Mo- bilfunkstandard LTE, auch 4G genannt. Damit kann der Nutzer nahezu überall per Mobilfunk auf das Internet zugreifen. Bei einer dauer- haften Anwendung als mobiles Büro ist die Display-Größe sehr wichtig. Kleinere 7-Zoll-Tablets sind zwar leicht und kom- pakt, regelmäßiges Arbeiten ist mit ihnen jedoch nur eingeschränkt möglich. Bes- ser geeignet sind 10-Zoll-Geräte, deren Akkus gleichzeitig eine längere Laufzeit haben. Eines der wichtigsten Kriterien für die Business-Anwendung ist die Geschwin- digkeit, mit der Prozesse ausgeführt wer- den. Auch von Belang ist, wie gut es dem Rechner gelingt, von Ihnen häufig genutz- te Websites darzustellen. Wenn das Tab- let häufig auch im Freien eingesetzt wird, zum Beispiel bei Objektbegehungen, muss die Qualität des Displays stimmen. Dieser Punkt wird häufig unterschätzt. Mit dem Kauf eines Tablets legt man sich wie bei Smartphones automatisch auf ein Betriebssystem fest. Die zwei großen Betriebssysteme sind iOS von Apple und Android von Google, mit einigem Abstand folgt das neue Windows RT. iOS ist sehr leistungsstark, reglementiert jedoch sei- ne Apps, die es nur per iTunes in Apples App-Store gibt. Android schränkt seine Apps nicht ein, das System ist jedoch et- was langsamer als iOS. Microsoft hat Win- dows RT – ähnlich Windows 8 – speziell für Tablets entwickelt. Ausführliche und seriöse Testberichte gibt es auf den Websites einschlägiger Fach- zeitschriften wie Chip (www.chip.de) oder Foren wie Heise online (www.heise.de). Der Tablet-PC > Tablets sind reine Zweitgeräte > Eine UMTS-Schnittstelle ist erforderlich > Das Display sollte 10 Zoll groß sein > Die Prozessgeschwindigkeit ist wichtig > Mit dem Tablet legt man sich auf ein Betriebs- system fest > Die führenden Betriebssysteme: iOS (Apple), Android (Google) und Windows RT (Microsoft) > Das Display muss trotz Sonneneinstrahlung lesbar sein

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