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DDIV_02_2013

Sollten Schäden auftreten, die zu beseitigen größeren Aufwand erfordert, steht den Woh- nungseigentümern nicht nur das Recht, sondern auch die Zeit zu, Informationen einzuholen und Alternativen abzuwägen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Sollte ein Beschluss, der mög- licherweise nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht, zu weiteren Schäden führen, können diese nicht geltend gemacht werden, wenn der Beschluss nicht angefochten wurde. Die Ausfüh- rung eines bestandskräftigen Beschlusses stellt keine Pflichtverletzung dar. Steht jedoch fest, dass sofortiger Handlungsbedarf besteht, welche Maßnahmen geboten sind und wurden diese be- schlossen, so sind diese ab der Bestandskraft des Beschlusses auszuführen. Ein weiteres Zuwarten ist nicht rechtens und kann die WEG sowie den mit der Ausführung des Beschlusses betrauten Verwalter zum Schadensersatz verpflichten. RATSCHLAG FÜR DEN VERWALTER: ker, der die Teilsanierung abgelehnt hatte, war eine Person bekannt, die mit der Vollsanierung hätte beauf- tragt werden können. Aufgrund die- ser Umstände war eine Mahnung den Klägern nicht mehr zumutbar und auch nicht erforderlich, um den Verzug mit der Sanierung zu begründen. Dokumentation: BGH, Urt. v. 13.07.2012 – VZR94/11, Entschei- dungsabdruck in NJW Heft 40 vom 27.09.2012. IMMOLOGIS ist die mobile Vernetzungslösung, um immobilienwirtscha liche Geschä sprozesse maximal zu vereinfachen. Ausführliche Informa onen zu IMMOLOGIS unter www.immologis.com Die IMMOLOGIS GmbH ist ein Unternehmen der PROMOS Unternehmensgruppe.

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