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DDIV_02_2013

Gefahr im Verzug Mit Einführung der mikrobiologischen Beprobung des Trinkwassers stellt sich für Verwalter zunehmend die Frage, was zu tun ist, wenn die Trinkwasseranalge einer Wohnanlage mit Legionellen kontaminiert ist. von Oliver Mertens Der sogenannte technische Maß- nahmenwert im Trinkwasser darf 100 ko- loniebildende Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter nicht überschreiten. Die Untersu- chungspraxis allerdings spricht eine andere Sprache. Nach Aussage einer Fachfirma für hygienisch-mikrobiologische Wasserunter- suchung überschreitet fast die Hälfte der von ihr untersuchten Objekte (49 Pro- zent) den in der Trinkwasserverordnung großen Wärmemessdienstleister, die bun- desweit hunderttausende Untersuchun- gen absolviert haben, liegen darunter. Hier spricht man von 20 bis 30 Prozent belas- teten Wohnungen. Allerdings, so räumt man dort ein, könne es durchaus sein, dass Verwalter und Wohnungsunternehmen zuerst diejenigen Objekte hätten prüfen lassen, die wahrscheinlich ohne Befund waren. Entsprechend kann die Zahl also noch steigen. Die häufigsten Ursachen des Befalls Legionellenprobleme treten vor allem dann auf, wenn die Warmwassertempe- raturen 55°C unter- oder die Kaltwasser- temperaturen 25 ° C überschreiten. Die Hauptursache hierfür ist der fehlende hy- draulische Abgleich. Ohne ihn sind die Zir- kulationsleitungen unterschiedlich warm. Weitere Ursachen sind mangelnde Isolie- rung der Warm- und Kaltwasserleitungen, herunter geregelte Vorlauftemperaturen, Stagnation des Wassers durch Überdimen- sionierung des Leitungswassernetzes und Immobilienleerstand. Hinzu kommt das Verwenden von un- geeigneten Materialien, wie verzinkten Stahlleitungen im Warmwasser (Korro- sion) oder nicht zertifizierten Kunststof- fen in Rohren oder Schläuchen, denn sie 2012 festgeschriebenen Wert. Zwei Drit- tel (66 Prozent) der befallenen Objekte weisen mit einem Wert zwischen 100 und 1000KBE pro 100 Milliliter eine mittlere Kontamination auf, 25 Prozent sind hoch (1001 bis 10 000 KBE) kontaminiert und 9 Prozent mit mehr als 10000KBE sogar extrem hoch verseucht. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das Münchner Referat für Gesundheit und Umwelt. Der Umweltmediziner Dr. Hubert Maiwald teilte Ende Oktober letzten Jah- res der Zeitung tz mit: „41 Pro- zent aller Häuser waren auffällig, weil mindestens eine von meh- reren Proben den Grenzwert überschritt. In über 800 Miets- häusern gab es also in den ver- gangenen zwölf Monaten Legi- onellen-Alarm. Dabei liegt nur ein Bruchteil der Ergebnisse vor.“ Die Zahlen der Fast die Hälfte aller untersuchten Objekte überschreitet den in der Trinkwasserverordnung 2012 festgeschriebenen Wert Einzigartige Umsetzung der seit 01. November 2011 gesetzlich gefor- derten Trinkwasserverordnung. Systemreinigung und Beseitigung von Korrosion, Keimen, Schlamm und Wassersteinbildung durch staatlich ausgezeichnete Patent-Technologien. Garantierte Trinkwasserqualität an allen Entnahmestellen durch individuelle Wasseraktivierung! Trinkwasseranlagen-Systemcheck / Technische Aufnahme vor Ort Erstellung von Gefährdungsanalysen Behebung eventueller technischer & hygienischer Mängel Trinkwasserprobenentnahme / Trinkwasseruntersuchung Reinigung und Desinfizierung von Trinkwassersystemen Trinkwasser- und Systemerhaltung durch individuelle patentierte Steuerungstechniken Wartung der Trinkwassersystemanlage wie vom Gesetzgeber gefordert Informieren Sie sich unverbindlich in unserem Technologiezentrum in Rudersberg, Montag–Freitag von 9–17 Uhr oder nach Vereinbarung unter 07183/93810-0 TRINKWASSER- UND SYSTEMERHALTUNG – STAATLICH AUSGEZEICHNETE PATENTTECHNOLOGIEN – Ihr kompetenter Partner: Otto Kamp GmbH Im Fuchshau 12 • D-73635 Rudersberg home@ottokamp.com Kooperationspartner des Verbandes der Immobilien Verwalter VDIV-Baden-Württemberg Infos auch unter www.ottokamp.com GEBÄUDE & TECHNIK

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