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DDIV_02_2013

IM BLICKPUNKT 22 DDIVaktuell 02|13 Nicht gegen die Wand sprechen Die Eigentümerversammlung ist eine der wenigen Möglichkeiten für Verwalter, sich vor ihren Kunden zu zeigen und das Geleistete zu prä- sentieren. Programme wie Power Point bieten eine gute Möglichkeit, dies grafisch ansprechend umzusetzen. Doch sie sind kein Allheilmittel. von Oliver Mertens Wer etwas präsentiert, muss vor allem eines im Blick haben: sein Publikum. Bilder verankern sich deutlich besser im Gedächtnis als Worte. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Bericht des Ver- walters mit einer Präsentation per Beamer aufzuwerten. Gab es eine aufwendige Sanierung, wird eine größere Maßnahme geplant oder konnte durch einen Anbie- terwechsel Geld gespart werden? Dann können Pläne, Bilder und Grafiken in eine Präsentation eingebaut werden. Das macht Eindruck beim Publikum – wenn es richtig gemacht wird. Der falsche Umgang mit Technik und Foli- en kann jedoch die Präsentation ruinieren. „Meine erste Beamer-Präsentation ging so richtig in die Hose“, sagt Norbert Schäfer von der NS Hausverwaltung aus Bietig- heim. „Alles hatte ich perfekt vorbereitet, aber das Zusammenspiel von Beamer und Laptop im Versammlungsraum hat nicht funktioniert. Nach einer halben Stunde drohte die Versammlung zu verlaufen und ich gab auf.“ Eine angekündigte Präsenta- tion, die nicht stattfindet, ist der größte anzunehmende Unfall. Eine gute Beamer-Präsentation beginnt mit der richtigen Planung. Der Vortrag sollte fertig gegliedert sein, bevor Sie anfangen, eine PowerPoint-Präsentation zu erstellen. Der übliche Aufbau ist: Titelfolie, Übersicht, Thema, Zusammenfassung und Bewertung. Das allseits beliebte „vielen Dank für die Aufmerksamkeit“ auf dem letzten Chart können Sie sich übrigens sparen. Vor der Präsentation sollten Sie unbe- dingt Ihr Equipment testen. Der Umgang mit einem fremden Beamer verlangt mehr Vorbereitung und einen ausführ- lichen Test. Wenn die Zeit läuft und Sie erst noch Anschlüsse überprüfen oder die Präsentation neu laden müssen, nervt das Ihr Publikum und es beschäftigt sich mit anderen Dingen. In den ersten zehn Minuten ist das Publikum am aufnahme- fähigsten. Diese Zeit sollten Sie nutzen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Präsentationen am besten zu zweit macht. Der eine hält den Vortrag und der andere bedient den Laptop“, sagt Richard Maute vom Stuttgarter Siedlungswerk. „So hat der Vortragende die Hände frei und kann sich ganz auf die Präsentation konzentrieren.“ Weniger ist mehr Für ihr Publikum ist es wichtig, dass es die Präsentation lesen und verstehen kann. Deshalb gilt: Weniger ist mehr. Die In- formation auf den Folien sollte kurz und verständlich sein. Überladene Charts will niemand sehen. Maximal sieben Punkte Wenn Sie Ihren Zuhörern den Rücken zuwenden und mit Ihrem Chart sprechen, beleidigt das Ihr Publikum Foto:©MARISAGONÇALVES/Shutterstock.com

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