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DDIV_02_2013

IM BLICKPUNKT 20 DDIVaktuell 02|13 Schlagfertigkeit im Streit Mieter und selbst nutzende Eigentümer können ganz furchtbar Staub aufwirbeln: Der Fernseher des Nachbarn ist zu laut, Kinder schreien, der Müll stinkt, die Putzfrau hat das Treppenhaus nicht richtig gefegt, die Wege sind zugeparkt, es riecht nach Katze, die Hecke ist zu hoch, der Waschraum ständig belegt und der Rasenmäher macht auch Geräusche. Die Beschwerde gehört zum Zusammenwohnen wie der Fernsehturm zu Berlin. So geht es uns allen. Wir alle wünschen uns, schlagfertig zu sein und Streitgesprä- chen ruhig und gelassen entgegenzutre- ten. Doch wie sagte der Schriftsteller Mark Twain einmal so schön: Schlagfertigkeit Früher oder später landen Beschwer- den von Hausbewohnern bei ihnen – bei der Hausverwaltung. Und wenn die Betroffenen erst einmal genügend Staub aufgewirbelt haben, können auch sie nichts mehr sehen: Wer ist im Recht? War der Lärm wirklich so belastend? Hat der Nachbar überhaupt eine Katze? Und wem gehört das Auto da auf dem Gehweg? Zu allem Überfluss stehen vor ihnen teils wütende und sehr entschlos- sene Menschen, die keinen Fingerbreit von ihrem vermeintlichen Recht abrücken wol- len. Oft haben Sie das Gefühl, dass selbst schlichte Sachargumente am Beschwerde- führer abprallen. Nach einem solchen Ge- spräch fühlen Sie sich erschöpft und ärgern sich, dass Sie im geeigneten Augenblick nicht die richtigen Worte gefunden haben. Sobald Emotionen hochschlagen, greifen manche Menschen ihre Glaubwürdigkeit an oder versuchen, ihre Kompetenz zu erschüttern Häufig gibt es in Streitgesprächen persönliche verbale Angriffe, Killerphrasen, Drohungen oder Dominanzgebärden. Aber man kann lernen, diese unfairen Attacken auszuhebeln. Foto:©ollyy/Shutterstock.com

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